Zaniolo packt bekenntnisse: ex-roma-star blickt zurück

Rom – Nicolò Zaniolo, der ehemalige Shootingstar der Roma, hat in einem ausführlichen Interview für die aktuelle Sportweek die Schattenseiten seiner Karriere offen gelegt. Der Mittelfeldspieler von Udinese spricht über frühere Fehler, die schwierige Zeit mit Vorurteilen und die Entscheidung, seinen Heimatverein zu verlassen. Ein Blick zurück und ein Blick nach vorn – mit Ehrlichkeit und Selbstreflexion.

Die last der erwartungen: zaniolos weg zur reife

„Es gab einen Moment, in dem ich mich im Spiegel sah und mich fragte: Willst du ein ewiger Junge bleiben oder Verantwortung übernehmen?“, gesteht Zaniolo im Interview. Die Last der Erwartungen, die auf ihm lasteten, war enorm. Die frühen Erfolge bei Roma hatten ihn in den Fokus gerückt, und die anschließenden Fehler wurden öffentlich zelebriert. „Ich habe viele Fehler gemacht, aber jetzt lerne ich daraus.“ Die Rückkehr zum Lächeln, so scheint es, ist gelungen.

Besonders schmerzhaft waren die Vorurteile, mit denen er konfrontiert war. „Ich habe viele Vorurteile ertragen müssen, aber wer hat mit zwanzig Jahren nicht Unsinn angestellt?“, entgegnet er seinen Kritikern. Die Entscheidung, Roma zu verlassen, fällt ihm sichtlich schwer. „Wenn ich zurückdenken würde, würde ich die Trennung von Roma etwas sanfter gestalten. Der Verein und die Stadt haben mich geprägt.“

Musik, maradona und eine champions-league-sensation

Musik, maradona und eine champions-league-sensation

Neben Zaniolos Bekenntnissen beleuchtet Sportweek weitere spannende Geschichten. So spricht Sanremo-Sieger Sal Da Vinci über seine Leidenschaft für den SSC Neapel: „Meine Mannschaft? Eine Sucht!“. Er lobt die Ära unter Maradona und würdigt Luciano Spalletti als „wundervolle Persönlichkeit“. Auch Fabrizio Ravanelli blickt zurück auf den Champions-League-Triumph von Juventus Turin vor 30 Jahren: „Wir hätten sogar das Römische Reich besiegt!“. Er erinnert an die „neun italienischen Urgesteine“ und die „brutalen“ Trainingseinheiten, die zum Erfolg führten.

Marathon-held und top-talent: weitere highlights

Marathon-held und top-talent: weitere highlights

Yeman Crippa, der italienische Marathonläufer, verrät, wie er seine Ernährung umgestellt hat, um die 30-Kilometer-Marke zu überwinden: „Ich tanke Kohlenhydrate, um den Marathon zu meistern.“ Vor dem Start nimmt er vier Kaffees und vier Imodium zu sich – ein ungewöhnlicher Ritus. Auch Mattia Liberali, das junge Talent vom Catanzaro, spricht über seine Erfahrungen im Profifußball und betont: „Größe ist nicht alles. Entscheidend ist die Stärke im Kopf.“

Abgerundet wird das Magazin mit einem Style-Special, das fünf Top-Sportler porträtiert, und einem Blick auf die eindrucksvolle Karriere von Evaristo Beccalossi. Ein Muss für alle Sportbegeisterten!