Youtube im auto: google nimmt es doch ernst – aber mit haken!

Endlich! Nach jahrelangen Workarounds und illegalen Tricks scheint YouTube tatsächlich offiziell auf Android Auto zu landen. Doch die Enthüllung, die über Reddit an die Öffentlichkeit gelangte, wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Für Autofahrer, die während der Fahrt ihre Lieblingsvideos genießen möchten, ist es vorerst eine Enttäuschung.

Der haken: nur audio, kein video

Die neue YouTube-App für Android Auto ist, gelinde gesagt, eingeschränkt. Was als Revolution gefeiert wird, entpuppt sich schnell als Audio-Player mit einem statischen Bild. Während der Fahrt hört man zwar den Sound von YouTube-Videos, das Display zeigt aber lediglich das Coverbild an. Das ist nicht nur unbefriedigend, sondern widerspricht auch dem eigentlichen Zweck des Streaming-Dienstes.

Die Begründung von Google ist nachvollziehbar: Das Abspielen von Videos während der Fahrt ist gefährlich und in vielen Ländern illegal. Artikel 173 des deutschen Straßenverkehrsgesetzes verbietet die Nutzung von Geräten, die ablenken oder die sichere Fahrzeugführung beeinträchtigen. Die Entwicklung von Umgehungsmöglichkeiten war daher stets ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Google und cleveren Anwendern, die auf Drittanbieter-Apps und modifizierte Android Auto-Boxen zurückgriffen – eine Praxis, die Google stets unterbunden hat.

Warum diese halbherzige Lösung? Die Einführung einer eingeschränkten YouTube-App könnte ein erster Schritt sein, um den Druck von Behörden und Sicherheitsverbänden abzuwehren. Google testet möglicherweise, wie die Integration von YouTube in das Infotainment-System angenommen wird, bevor eine vollständig funktionale Version veröffentlicht wird.

Ein update vom server – geduld ist gefragt

Ein update vom server – geduld ist gefragt

Wichtig zu wissen ist, dass die neue YouTube-App nicht für alle Nutzer gleichzeitig verfügbar ist. Es handelt sich um ein sogenanntes