Da vinci: sanremo-fieber, wm-tour und die liebe zum fußball

Sal Da Vinci, der Mann, der Italien im Sturm erobert, jongliert derzeit mit einer Karriere, die so vielfältig ist wie seine Stimme. Zwischen den Ovationen in Sanremo, den Plänen für eine Welttournee und einer unerschütterlichen Leidenschaft für den Fußball, enthüllt der Entertainer seine tiefsten Verbundenheiten – und die überraschen.

Ein neapolitanischer fußballer im herzen

Es ist mehr als nur ein Hobby: Da Vinci spricht von einer „Krankheit“, einer tief verwurzelten Liebe zum SSC Neapel, die ihn schon als Kind begleitete. „Als kleiner Junge zwang ich meinen Vater, mich ins Stadion zu bringen“, erinnert er sich an die glorreichen Tage der Ruud Krol-Ära. Diese frühe Begegnung mit der Leidenschaft des Fußballs hat ihn geprägt und ist ein fester Bestandteil seiner Identität geblieben.

Die Zahlen sprechen für sich: Seine aktuelle Single „Rossetto e caffè“ nähert sich bereits den 128 Millionen Aufrufen, während „Per sempre sì“ die Charts dominiert – nicht nur in Italien, sondern auch in Japan. Ein Erfolg, der ihn überwältigt, aber nicht verändert. „Ich bleibe ich selbst“, betont Da Vinci, „aber ich fühle mich erfüllt. Ich habe Verpflichtungen gegenüber dem Publikum, meiner Familie und meinen Kollegen.“

Die Maradona-Ära bleibt ein prägendes Erlebnis. „Er war eine Legende, die in seinem Leben geboren wurde“, schwärmt Da Vinci. „Sein Abschied von Neapel war reine Verzweiflung.“ Er erinnert sich an die „psychotische kollektive Stimmung“, die Maradona auslöste, und bedauert, nicht an einem Wohltätigkeitsspiel teilnehmen zu können, schickte stattdessen seinen Sohn.

Von spalletti überzeugt, buongiorno ins herz geschlossen

Von spalletti überzeugt, buongiorno ins herz geschlossen

Da Vinci lobt Luciano Spalletti für seine Rückkehr zum Erfolg mit Neapel. „Er ist eine wunderbare Person, die uns nach 33 Jahren wieder zum italienischen Meister gemacht hat. Er hat an uns geglaubt und uns nach dieser Revolution orientiert.“ Besonders beeindruckt ist er von Conte, den er als „den größten Trainer in Italien“ bezeichnet und hofft auf dessen Verbleib.

Neben den Stars der ersten Reihe hat Da Vinci ein Auge für Talente entwickelt. Er schwärmt von Gianluca Scamacca, der ihn „verrückt“ macht, und zeigt eine besondere Zuneigung zu Filippo Buongiorno. „Er ist ein Junge von außergewöhnlicher Erziehung, mit einer seltenen Tiefe und einem eigenen Stil.“ Auch die Entwicklung von Santiago Giménez verfolgt er mit großem Interesse.

Die Nationalmannschaft benötigt seiner Meinung nach eine Erfrischung. „Wir müssen eine Bewegung wiederbeleben, die technisch zu vielen Ausländern übergeben wurde.“ Er fordert eine stärkere Förderung der Jugendabteilungen, um eine neue Generation von italienischen Fußballern hervorzubringen.

Da Vinci blickt zurück auf seine eigene fußballerische Vergangenheit: „Als Kind habe ich auf der Straße Fußball gespielt. In der Familie war mein Bruder der Starke.“ Franco Da Vinci, sein älterer Bruder, spielte in der Serie C und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Und was die Zukunft bringt? Da Vinci lächelt: „Napoli, Italien…“ Ein Versprechen, das so kraftvoll ist wie seine Stimme und seine Musik.