Yamal: barça kämpft bis zum schluss – remate ist möglich!

Barcelona – Mit einer ruhigen Entschlossenheit, die ihresgleichen sucht, hat Lamine Yamal vor dem alles entscheidenden Rückspiel gegen Paris Saint-Germain im Estadio Metropolitano seine Bereitschaft zur kämpferischen Leistung unterstrichen. Der junge Star des FC Barcelona ließ keine Zweifel daran, dass er und seine Mannschaft alles daran setzen werden, das scheinbar unmögliche zu bewerkstelligen: die Wende in der Champions League.

Jugendlicher optimismus trifft auf erfahrung

Jugendlicher optimismus trifft auf erfahrung

Yamal, der selbst noch aus der Jugendakademie des FC Barcelona stammt, betonte die Einheit und den unbedingten Willen des Teams. „Wir sind ein junges Team, alle Culés, sehr Culés. Wir haben das bewiesen und müssen weiter für dieses Wappen kämpfen und versuchen, ins Halbfinale zu kommen.“ Seine Worte sind ein Spiegelbild der kämpferischen Mentalität, die der FC Barcelona in dieser Saison auszeichnet.

Es ist kein Geheimnis, dass die Ausgangslage schwierig ist. Nach dem 2:0-Rückstand aus dem Hinspiel in Paris gilt Barcelona als Außenseiter. Doch Yamal scheint sich davon nicht entmutigen zu lassen. „Wir müssen so spielen, wie wir es können: mit Intensität, ohne unser Spiel zu verlieren. Es ist keine Sensation, wenn wir das Ding drehen. Wir haben einen guten Start in die Saison gehabt und müssen einfach weitermachen.“

Die Verantwortung, die auf den jungen Schultern von Yamal lastet, scheint ihn nicht zu erdrücken. „Ich bin froh, im Barça zu spielen und mit Spielern von so hoher Qualität zusammenzuarbeiten. Es muss nicht alles von mir abhängen, aber wenn es so sein sollte, wäre ich bereit dazu. Wir haben viele Spieler, die diese Remate schaffen können.“

Die Inspiration für das bevorstehende Duell sucht Yamal bei Legenden wie Lebron James. „Er ist einer der Spieler, die mich inspirieren können. Ich hoffe, ich kann morgen so spielen wie er.“ Die Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern im Kader des FC Barcelona verspricht eine spannende Partie.

Yamal verspricht den Fans eine kämpferische Leistung bis zur letzten Sekunde. „Wir versprechen, dass wir kämpfen werden, bis zum Schluss. Wir werden alles für dieses Wappen geben. Es wird ein Spiel von neunzig Minuten oder mehr, denn es ist noch nicht vorbei. Die Remate ist möglich, deshalb sind wir hier!“

Die Vorbereitung auf das Spiel war von großer Konzentration geprägt, insbesondere nach den Anfangsschwierigkeiten der Saison. „Zu Beginn der Saison wurde mein Niveau in Frage gestellt, auch wegen meiner Pubalgie. Ich wollte diesen Moment erreichen, in dem die Spieler wirklich herauskommen.“

Die frühere Elimination aus dem Copa del Rey soll das Team zusätzlich motivieren. „Das Barça verfolgt die Champions League seit vielen Jahren und hat große Ambitionen, weiterzukommen. Wir werden alles dafür tun.“

Der junge Angreifer fühlt sich in Topform und ist bereit, seine Chance zu nutzen. „Ich fühle mich sehr gut und bin motiviert. Ich hoffe, ich kann den Unterschied machen.“ Die Bedeutung der Masia, der Jugendakademie des FC Barcelona, für den Verein und seine Spieler sei in solchen Momenten besonders deutlich. „Sie ist sehr wichtig für Spiele wie morgen. Wir alle lieben den Barça und werden kämpfen.“

Yamals Blick richtet sich bereits auf die Zukunft. „Ich weiß es noch nicht, aber ich hoffe, dass ich mehr Titel gewinne, als ich habe. Ein WM-Titel und ein Champions-League-Sieg würden mich glücklich machen.“ Seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sieht er als eine Stärke, nicht als eine Last. „Von klein auf habe ich mehr Verantwortung übernommen. Es ist keine Belastung, sondern eine Tugend.“

Auch die hitzige Atmosphäre im Metropolitano kann Yamal nicht einschüchtern. „In jedem Spiel gibt es viel Spannung. Es waren nur Spielsituationen, aber das ist vorbei. Wenn die Dinge nicht laufen, versuche ich, dem Team zu helfen. Das ist das, was mir wichtig ist.“ Seine Bewunderung für Neymar ist offensichtlich. „Ich habe ihn oft gesehen. Er hat meine Kindheit geprägt. Er ist mein Idol, und ich bin dankbar für das, was er dem Fußball gegeben hat. Man bezahlt ein Ticket, um ihn zu sehen. Ich möchte ihm dafür danken.“