Yago de santiago liegt auf dem op-tisch – seine saison war bereits im frühjahr gelaufen

Knackpunkt Knie: Yago de Santiago hat sich am Montag der Schere unterzogen. Die Arthroskopie im Hospital Mesa del Castillo soll die letzten Reizungen beseitigen, die ihn seit seinem letzten Zwischenfall begleiten – und ihm die Sommervorbereitung ohne Handicap ermöglichen.

Fran martínez martínez operiert, der spieler startet sofort mit der auferstehung

Fran martínez martínez operiert, der spieler startet sofort mit der auferstehung

Der Eingriff lag in den Händen von Francisco Martínez Martínez, Chef der medizinischen Abteilung von Elche CF. Das Statement des Klubs: „Verlauf nach Plan.“ Jetzt heißt es Null Komma nichts – Yago beginnt mit der Reha, um rechtzeitig ins Mannschaftsgeschehen zurückzukehren.

Die Zahlen sprechen Bände: nur neun Ligaspiele in dieser Spielzeit, drei Mal von Anfang an. Nach seiner starken Vorsaison ein Rückschlag, der ihm sichtlich zusetzt. Der Mittelfeldstratege will die Durststrecke hinter sich lassen und in der neuen Runde wieder zur alten Stärke finden.

Das Timing ist eng. Die erste Einheit der Vorbereitung rückt näher, und Yago muss Kilometer auf dem Rad und Übungen auf dem Rasen abspulen, bevor sein Name wieder auf dem Aufstellungsbögen steht. Der Klub hält sich bedeckt, wie lange er ausfällt – „sobald er schmerzfrei ist, geht’s zurück in den Gruppenduft“, lautet die knappe Formel.

Für Elche ist jeder fitte Körper Gold wert. Die Mannschaft schrammte in den letzten Spielzeiten nur haarscharf am Abstieg vorbei, und Trainer Pacheco plant mit einem breiten Kader, um nicht erneut in den Strudel zu geraten. Yago de Santiago soll dabei die Pausenregler spielen – Ballannahme, Tempo, vertikale Pässe. Ohne ihn fehlte in manchen Partien die Idee im letzten Drittel.

Der Spieler selbst signalisiert über soziale Kanäle: „Ich komme stärker zurück.“ Keine leere Floskel, sondern eine Kampfansage an die Konkurrenz. Wer ihn kennt, weiß: Yago hasst Laufbänder, aber er hasst noch mehr, Tribünenplätze zu belegen. Die Uhr tickt, das Knie mithalten. Ende Juli will er wieder mitmischen – und dann soll die Saisonzählung nicht bei neun stehenbleiben.