Würzburg entthront ulm: playoff-hoffnungen wachsen!
Die Fitness First Würzburg Baskets haben im direkten Duell gegen ratiopharm Ulm einen wichtigen Sieg errungen und damit die eigenen Ambitionen auf die Playoff-Qualifikation deutlich bekräftigt. Doch auch Rostock und Braunschweig lieferten beeindruckende Leistungen und halten ihre Hoffnungen am Leben, während Trier weiter unter Druck steht.
Würzburg dominiert nach der pause
Das Spiel gegen Ulm verlief zunächst ausgeglichen, doch nach der Pause legten die Würzburger einen beeindruckenden Gang ein. Ein 18:5-Lauf zu Beginn des dritten Viertels, angeführt von Davion Mintz und unterstützt durch Treffer von Jonathan Stove und Marcus Carr, brachte die Franken auf die Siegerstraße. Die Defense von Würzburg ließ Ulm im dritten Viertel nur 15 Punkte zu, während sie selbst 30 Punkte markierten – ein deutliches Zeichen der Dominanz. Der Endstand von 98:84 spiegelt die klare Überlegenheit der Gastgeber wider.

Rostock hält die play-in-träume am leben
Die Rostock Seawolves präsentierten sich nach einer enttäuschenden Serie wieder von ihrer besten Seite und besiegten Science City Jena mit 89:79. Von Beginn an kontrollierten die Hanseaten das Spielgeschehen und bauten einen deutlichen Vorsprung auf. Obwohl Jena versuchte, zurückzukommen, gelang es den Seawolves, die Führung stets zu verteidigen. Kassim Nicholson war mit 17 Punkten und 10 Rebounds der erfolgreichste Spieler Rostocks, während Joe Wieskampf mit 32 Punkten für Jena glänzte – allerdings reichte es nicht zum Sieg. Der Sieg bedeutet für Rostock vorläufig den 10. Platz und damit die Chance auf die Play-Ins.

Braunschweig kämpft sich aus der bredouille
Ein dramatisches Spiel in Braunschweig sah den Löwen gegen die MHP Riesen Ludwigsburg einen knappen Sieg nach Verlängerung mit 98:97 abringen. Das Team stand vor der Aufgabe, den Abstieg abzuwenden, und die Spieler lieferten eine bemerkenswerte Leistung. Terrell Harris brachte Ludwigsburg mit einem And-One kurz vor Ende des vierten Viertels in Führung, doch Bryant Crawford konterte mit einem Dreier und einem Layup, um die Verlängerung zu erzwingen. Dort sorgte ein 7:0-Lauf für die Wende, obwohl Ludwigsburg noch einmal zurückkam. Der Sieg ist für Braunschweig von immenser Bedeutung, da er die Chance auf den Klassenerhalt am Leben erhält.

Trier unter druck, oldenburg verkürzt
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier mussten eine Niederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 95:98 hinnehmen. Obwohl Trier lange Zeit mit dem Spiel mithalten konnte und sogar kurzzeitig in Führung ging, ließ Oldenburg im Schlussabschnitt die Kontrolle nicht mehr aus der Hand. Fobbs und Tischler waren für Oldenburg besonders treffsicher. Trier verliert damit das vierte Spiel in Folge und steht vor einer schwierigen Aufgabe, den Klassenerhalt zu sichern. Oldenburg hingegen verkürzt den Rückstand und hält die Hoffnung auf die Play-Ins lebendig.
