Wucherer verlässt den gerichtssaal und landet in belgien

Denis Wucherer ist zurück. Nicht in der BBL, nicht in Deutschland – sondern in Belgien, wo der 52-Jährige seine Spielerkarriere einst ausklingen ließ. BC Filou Ostende hat ihn als neuen Cheftrainer verpflichtet, Vertrag bis 2027, und das ausgerechnet in einem Moment, in dem beim amtierenden Meister der BNXT-Liga der Hut brennt.

Ein neustart mit altlasten im gepäck

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Ostende ist kein Wohlfühlprojekt. Die Belgier stehen in der BNXT-Liga zwar auf Rang zwei mit einer Bilanz von 16-5, doch die Champions League war eine einzige Blamage: sechs Spiele, sechs Niederlagen, sang- und klanglos raus. Wucherers Vorgänger Georgias Dedas musste das ausbaden – er wurde vor einer Woche entlassen. Jetzt soll der Deutsche die Wende bringen.

Wucherer kennt die Region. Von 2005 bis 2007 spielte er selbst in Westflandern, er weiß, wie Belgien tickt, wie die Fans dort atmen. Das ist kein unwichtiges Detail, wenn man ein Umkleideraum voller Profis übernimmt, die gerade europäisch gescheitert sind. „Ich danke dem Vorstand für diese Chance und freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team und unseren treuen Fans ein erfolgreiches neues Kapitel zu schreiben