Wright, barneveld und van den bergh kämpfen ums überleben

Das Butlin's Minehead Resort ist an diesem Wochenende mehr als nur eine Dartsbühne. Für Peter Wright, Raymond van Barneveld und Dimitri Van den Bergh sind die UK Open (6. bis 8. März, live auf Sport1) so etwas wie ein letzter Anker – ein Turnier, an dem man sich festhalten kann, bevor die Strömung einen endgültig davonträgt.

Wright: wenn 80 punkte zur norm werden

Wright: wenn 80 punkte zur norm werden

Früher war Snakebite ein Name, der Gegner nervös machte. Heute ist Peter Wrightselbst derjenige, der zittert. Am 17. Februar rutschte der zweimalige Weltmeister erstmals seit 15 Jahren aus den Top 32 der Order of Merit heraus. Sechs Players-Championship-Turniere in 2026 – gerade mal zwei Siege. Das ist keine Formkrise. Das ist ein struktureller Verfall.

Sport1-Experte Philip Brzezinski, Master of Ceremonies der PDC Europe, benennt das Problem ohne Umschweife: „Wenn du auf dem Profi-Circuit in den Bereich kommst, dass du unter die 80 Punkte im Schnitt fällst, dann ist es schon ein klares Zeichen, dass einige Dinge im Spiel nicht stimmen.