Wm-wahnsinn in kansas city: österreich und algerien retten sich in letzter sekunde!
Kansas City bebte gestern Abend. Ein Fußballspiel, das in die Annalen der WM-Geschichte eingehen wird, sah zu, wie Österreich und Algerien in einer atemberaubenden Schlussphase doch noch die K.o.-Runde erreichten – und damit einem möglichen „Spiegelbild“ des berüchtigten „Spiels der Schande“ von 1982 entgingen. Die internationale Presse staunt.
Ein spiel, das alles in frage stellte
Was sich auf dem Rasen entfaltete, war schlichtweg surreal. Ein 3:3, das von dramatischen Wendungen, verpassten Chancen und einer gehörigen Portion Glück geprägt war. Die „Krone-Zeitung“ jauchzt: „Einmal Hölle und zurück – Österreich ist weiter!“ Die österreichische Nationalmannschaft, am Rande der Eliminierung stehend, fand in Sasa Kalajdzic, dem Joker vom Dienst, den Retter der Nation. Sein Tor in der 96. Minute ließ die Fans toben und sicherte den Einzug ins Sechzehntelfinale.
Auch in Algerien herrschte Jubel. Die „Competition“ feiert: „Nach einem Spiel voller Wendungen hat sich die Nationalmannschaft dank des Unentschiedens gegen Österreich (3:3) für das Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert.“ Ein Unentschieden, das mehr als nur ein Punkt war – es war der Schlüssel zur nächsten Runde.

Spanien im visier, der iran am boden
Die spanische Presse ist ebenfalls begeistert, wenn auch mit gemischten Gefühlen. „Marca“ titelt: „Was für ein unglaubliches Finale, um unseren Gegner kennenzulernen!“ Und „Mundo Deportivo“ ergänzt: „Österreich trifft nach dem verrücktesten Ausgang der Weltmeisterschaft auf Spanien.“ Die Mannschaft von Luis de la Fuente hat also ein hochspannendes Duell vor sich, denn die Österreicher bewiesen in Kansas City ihre mentale Stärke und ihren unbändigen Willen.
Doch nicht nur Spanien freut sich über das sportliche Spektakel. Auch internationale Beobachter sind beeindruckt. „The Guardian“ kommentiert: „Ein dramatisches Finale beschert Österreich und Algerien den Einzug in die K.o.-Runde der Weltmeisterschaft und bricht den Iranern das Herz.“ Der Iran, der auf einen Fehler der beiden Teams gehofft hatte, muss nun die Segel streichen. Ein bitteres Ende für eine Mannschaft, die bis dato eine starke Leistung gezeigt hatte.
Die Erinnerung an die „Schande von Gijón“ – das WM-Spiel 1982, in dem sich Westdeutschland und Österreich durch ein Resultat qualifizierten, das Algerien ausschied – schwebte lange über dem Geschehen. Doch was gestern in Kansas City passierte, war etwas völlig Neues, ein eigenständiges Kapitel der Fußballgeschichte. Die Gazzetta dello Sport fasst es treffend zusammen: „Ein Unentschieden sollte es sein – und ein Unentschieden war es auch. Doch das 3:3, durch das Österreich und Algerien weiterkommen, wird für Gesprächsstoff sorgen.“
Die Fans werden dieses Spiel lange in Erinnerung behalten. Ein Spiel, das die Faszination des Fußballs in all seinen Facetten demonstrierte – von der Dramatik bis zur Überraschung. Und während sich die Spieler von Österreich und Algerien auf die nächste Hürde vorbereiten, bleibt die Frage: Was wird die Weltmeisterschaft noch für uns bereithalten?
