Kansas city bebt: kalajdzic rettet österreich vor dem wm-debakel!
Ein irres Nachspiel in Kansas City! Nach 90 Minuten schien Algerien die Sensation perfekt gemacht zu haben, doch Sasa Kalajdzic schlug in der sechsten Minute der Nachspielzeit zu und rettete Österreich mit einem Last-Minute-Tor vor dem vorzeitigen K.o. Ein Spiel voller Dramatik, Wendungen und Protagonisten, die Geschichte schreiben – oder fast Geschichte wurden.

Die helden und die ausfälle: kane, modric, ronaldo und messi im fokus
Während Harry Kane seinen Status als Englands Rekordtorschütze festigte – elf Treffer insgesamt, drei bei dieser WM – gab es auch bittere Momente. Der „Schande von Kansas City“ hätte Österreich den Traum vomAchtelfinale platzen lassen können. Doch Ralf Rangnicks Mannschaft bewies ungebremsten Willen und schaffte das „Wunder von Kansas City“ – ein Begriff, der sich wohl in die österreichische Fußballgeschichte einmeißeln wird.
Luka Modric und seine kroatische Nationalmannschaft, einst Finalisten 2018 und Bronze-Gewinner 2022, wirken etwas gealtert, haben aber noch etwas im Tank. Das Duell gegen Portugal, insbesondere Modrics Wiedersehen mit Cristiano Ronaldo, verspricht ein Kräftemessen der alten Hasen.
Auch Cristiano Ronaldo hatte einen ruhigen Abend. Das 0:0 gegen Kolumbien war zwar unterhaltsam, aber er wirkte blass. Interessant ist, dass Kolumbien nun auf Ghana trifft, während Ronaldo Luka Modric gegenübersteht – ein weiteres Kapitel in einer langen Rivalität.
Wissa bringt Usbekistan zurück ins Spiel: Yoane Wissa, der bei Newcastle United spielt, bewies seine Klasse und sicherte Usbekistan einen Punkt gegen DR Kongo. Ein weiterer Außenseiter, der die K.o.-Runde erreicht hat.
Messi zeigt sich von seiner besten Seite: Selbst in einer B-Elf Argentiniens, die bereits für die nächste Runde qualifiziert ist, brillierte Lionel Messi mit einem Freistoßtor. Sein fünfzigstes gewonnenes WM-Spiel unterstreicht seine außergewöhnliche Karriere.
Die schottischen Fans haben in Boston reinen Wein gerochen, nur um dann einen sportlichen Kater erleben zu müssen. Steve Clarke, der Schottland zur ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren geführt hatte, trat zurück – ein Ende einer Ära.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Panama scheiterte sang- und klanglos mit null Punkten und einer Torbilanz von 0:4. Achtbar, aber eben nicht genug.
Die Entscheidung ist gefallen: Österreich trifft auf Spanien, Algerien auf die Schweiz. Die Welt des Fußballs atmet auf – und wartet gespannt auf die nächsten dramatischen Kapitel dieser WM.
