Wm-trikots: nikes pannen-wölbung sorgt für lacher – und kopfschmerzen!

Ein peinlicher Fehltritt für den Sportartikelriesen Nike: Bei mehreren Testspielen der WM in den USA, Mexiko und Kanada sind auffällige Wölbungen an den Schulternahten der neuen Nationaltrikots aufgetaucht. Die Bilder, die im Umlauf sind, erinnern an Comic-Bösewichte – und werfen Fragen nach der Qualitätssicherung des Konzerns auf.

Der „shredder“-look und die reaktion von nike

Der „shredder“-look und die reaktion von nike

Besonders im Fokus stand das uruguayische Trikot, das im Guardian-Bericht mit dem Bösewicht „Shredder“ aus den Teenage Mutant Ninja Turtles verglichen wurde. Der Vergleich traf ins Schwarze, und die sozialen Medien kochten über. Auf Nachfrage räumte Nike das Problem ein: „Während der letzten Länderspielpause haben wir ein kleines Problem mit unseren Nike-Nationaltrikot-Kits festgestellt, am auffälligsten im Bereich der Schulternaht.“ Das Unternehmen betonte zwar, dass die Leistung der Spieler dadurch nicht beeinträchtigt sei, räumte aber ein, dass die Ästhetik nicht den eigenen Ansprüchen gerecht werde.

Aktuell prüft Nike, ob und wie das Problem behoben werden kann. Gespräche mit Partnerverbänden und Zulieferern laufen bereits auf Hochtouren. Doch die Zeit drängt: Bis zum Beginn des Turniers am 11. Juni bleibt kaum noch Zeit für eine umfassende Anpassung. Die Tatsache, dass bei der WM erstmals die sogenannten „Aero-FIT“-Trikots zum Einsatz kommen, die eine spezielle Kühltechnologie versprechen sollen, macht die Situation nicht einfacher. Die hohen Temperaturen in den Gastgeberländern verschärfen den Druck zusätzlich.

„Wir legen stets höchste Maßstäbe an uns und unsere Produkte an, und dieses Mal wurden wir diesen nicht gerecht“, erklärte Nike in der offiziellen Stellungnahme. Der Konzern versprach, „unter Hochdruck daran zu arbeiten, dies für Spieler und Fans wiedergutzumachen.“ Ein Versprechen, das unter den gegebenen Umständen schwer zu halten sein dürfte.

Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird ab 2027 von Nike ausgerüstet. Aktuell laufen die deutschen Nationalspieler noch in Adidas-Trikots auf. Die Frage ist, ob dieser aktuelle Fauxpas das zukünftige Verhältnis zwischen DFB und Nike beeinflussen wird.

Die Veröffentlichung dieser Probleme kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Nike, insbesondere angesichts des bevorstehenden Großereignisses. Es bleibt abzuwarten, ob der Sportartikelhersteller die Herausforderung meistern und das Image des Unternehmens vor weiteren Schäden bewahren kann. Der Druck ist enorm, und die Augen der Fußballwelt sind auf Nike gerichtet.