Wm-euphorie: warendorfer fanartikel-boom!

Warendorf ist im WM-Fieber! Nach dem Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Curaçao herrscht in der ostwestfälischen Stadt Hochbetrieb bei Fanartikel-Herstellern. Ingo Dreßen, Geschäftsführer eines Traditionsunternehmens, erlebt gerade einen regelrechten Run auf Trikots, Schals und Caps – und das mit texanischem Charme.

Ein cowboyhut als glücksbringer

Ein cowboyhut als glücksbringer

Ingo Dreßen vertreibt seit 25 Jahren Fanartikel aller Art. Aktuell ist er mit einem originalgetreuen Cowboyhut von seinem letzten USA-Trip ausgestattet, den er bis zum Ausscheiden der Nationalmannschaft tragen will. „Das ist mein persönliches Ritual“, grinst der Unternehmer, während seine 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hochdruck Bestellungen abwickeln.

Die Nachfrage nach Deutschland-Artikeln ist explosionsartig gestiegen. Von Caps über T-Shirts bis hin zu Bierkrügen – alles, was das Fanherz begehrt, verlässt in Schachteln und Kartons das Lager. „Vor dem Spiel liefen noch vor allem mexikanische Fanartikel am besten“, berichtet Dreßen, „aber jetzt ist ganz klar: Deutschland ist gefragt!“

Die Bestellungen seit heute Morgen sind ein klares Signal: Das WM-Fieber hat Deutschland endgültig gepackt. Die Firma Dreßen ist nicht allein auf dem Markt, aber die rasante Entwicklung unterstreicht die immense Begeisterung der Fans. Während Zeiten ohne große Turniere mit Fanartikeln von Basketball-, Handball- oder Eishockeyvereinen überbrückt werden, ist die WM die absolute Hochsaison.

Und obwohl der Cowboyhut, so räumt Dreßen ein, „nicht wirklich bequem“ ist, lässt er sich von seinen Mitarbeitern nicht dazu überreden, ihn abzunehmen – zumindest nicht, solange die deutsche Mannschaft im Turnier vertreten ist. Es bleibt zu hoffen, dass der Hut bis ins Finale getragen wird – ein Zeichen für die unbändige Freude über den Sieg und die Hoffnung auf weitere Erfolge.