Wm-chaos: us-visa-debakel stoppt schiedsrichter und iraner!
Ein Skandal überschattet die Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Der somalische Schiedsrichter Omar Artan wurde am Flughafen Miami abgewiesen, und auch einige iranische Funktionäre dürfen nicht in die USA einreisen. Die US-Regierung verteidigt die umstrittenen Entscheidungen, während der Iran seine Trainingslager nach Mexiko verlegt hat – ein deutliches Zeichen der Unzufriedenheit.
Die begründung aus washington: terrorverdacht
Laut einem Sprecher des US-Außenministeriums soll Omar Artan Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen unterhalten. Diese Behauptung, die der somalische Schiedsrichter vehement zurückweist, dient der US-Regierung als Rechtfertigung für die Einreiseverweigerung. Artan, der elf Stunden lang an Flughafensicherheit abgefertigt und anschließend in eine Einzelzelle gebracht wurde, klagt über mangelnde Transparenz: „Ich hatte das richtige Visum. Ich glaube, sie haben ein Problem mit meinem Land.“
Andrew Giuliani, WM-Verantwortlicher des Weißen Hauses, betonte, dass es sich bei den Betroffenen um „Offizielle“ handele und die Maßnahmen „aus gutem Grund“ getroffen worden seien. Ziel sei es, Personen mit „bösartigen Absichten“ daran zu hindern, die WM zu nutzen, um illegal in die USA einzureisen. Aber was steckt wirklich hinter diesen Aussagen?

Iranische delegation im ausstand: trainingslager in mexiko
Auch die iranische Nationalmannschaft ist von den Visa-Problemen betroffen. Während der iranische Trainerstab die Einreise genehmigt bekommen hat, wurden einige Funktionäre überraschend abgewiesen. Ein Sprecher des iranischen Fußballverbandes bestätigte die Verlegung des Trainingslagers nach Mexiko. Die ursprüngliche Planung, sich während der WM in den USA aufzuhalten, wird damit aufgegeben. Die Mannschaft wird nun kurz vor den jeweiligen Spielen in die USA reisen, anstatt sich langfristig dort einzurichten.
Die FIFA hat mittlerweile bestätigt, dass die Mannschaftsdelegation mit einem Charterflug in die USA reisen wird. Ein Tag vor dem Spiel gegen Neuseeland soll die Mannschaft am Austragungsort eintreffen, während für die folgenden Partien bereits zwei Tage vorher eine Vorbereitung vor Ort stattfinden soll. Ob diese pragmatische Lösung den sportlichen Erfolg beeinträchtigen wird, bleibt abzuwarten.
Die Affäre wirft ein schlechtes Licht auf die WM-Organisation und wirft Fragen nach der Sicherheit und dem Umgang mit internationalen Sportlern und Offiziellen auf. Die Entscheidung der US-Regierung, Schiedsrichter Artan aufgrund von Terrorverdacht abzuweisen, mag im juristischen Sinne gerechtfertigt sein, doch der Imageschaden für die USA und die FIFA ist immens. Die Welt blickt gespannt auf die weiteren Entwicklungen – und fragt sich, ob die WM 2026 trotz dieses Skandals zu einem Fußballfest werden kann.
