Wm tischtennis: traumende platzen – japan stoppt deutschland!
Schock in London: Das deutsche Tischtennis-Nationalteam scheitert im Halbfinale der Weltmeisterschaft an Japan und verpasst damit den Finaleinzug. Die Erinnerungen an das bittere Ende bei den Olympischen Spielen in Paris sind noch frisch – eine Déjà-vu-Situation für die deutsche Mannschaft.
Die knappe niederlage gegen den favoriten
Das Team von Bundestrainerin Tamara Boros, angeführt von Weltranglistenneunte Sabine Winter, konnte dem Druck des starken japanischen Teams nicht standhalten. Nach einem vielversprechenden Start durch Ying Han, die im ersten Satz gegen Miwa Harimoto die Oberhand behielt, brachen die deutschen Spielerinnen ein. Winter verlor ihr Einzel gegen Hina Hayata in einem engen Match mit 2:3, und auch Nina Mittelham konnte gegen Honoka Hashimoto nichts ausrichten und unterlag glatt mit 0:3. Die Entscheidung fiel somit bereits im dritten Satz.
Lo que nadie cuenta es la enorme mentale Belastung, die ein solches Turnier mit sich bringt. Die japanische Mannschaft agierte präzise und ließ kaum Fehler zu. Die deutsche Auswahl, die bei der letzten WM in Busan noch ohne Edelmetall blieb, zeigte zwar Kampfgeist, konnte aber letztlich nicht mithalten. Der verpasste Finaleinzug ist ein herber Rückschlag für das deutsche Team, das in London auf eine Medaille gehofft hatte.

Wiederholung des olympischen debakels
Die erneute Niederlage gegen Japan im Halbfinale ist besonders schmerzhaft. Bereits bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris mussten sich die deutschen Frauen in der Vorschlussrunde den Asiatinnen geschlagen geben. Diese Serie beendet Deutschland in London nicht. Die deutsche Mannschaft hat nun die Chance, Bronze zu erringen, doch der bittere Geschmack der verpassten Medaille wird noch lange nachwirken.
Die Männer hatten im Viertelfinale ebenfalls das Nachsehen gegen Japan. Es bleibt abzuwarten, ob das deutsche Tischtennis-Nationalteam aus dieser Enttäuschung gestärkt hervorgehen und bei zukünftigen Turnieren wieder um die Medaillen kämpfen kann. Der Fokus liegt nun auf dem Kampf um Platz drei, in dem die deutsche Mannschaft ihre Nerven zusammennehmen muss, um den dritten Platz zu sichern.
