Wm 2026: fifa krempelt hymnen-ritual völlig um!
Die Fußballwelt steht vor einem ungewohnten Anblick: Bei der anstehenden Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada wird das traditionelle Huldigen der Nationalhymnen auf dem Rasen neu interpretiert. Die Fifa hat kurz vor dem Turnierbeginn überraschende Änderungen angekündigt, die das Ritual rund um die Hymnen grundlegend verändern sollen.

Ein kreis der einheit statt stehende reihen
Vergessen sind die Zeiten, in denen die Spieler nebeneinander in einer Reihe standen. Stattdessen werden nun alle 26 Spieler eines Teams – nicht nur die Startelf – während der Hymnen-Zeremonie gemeinsam einen Kreis um ein Banner im Mittelkreis bilden. „Dieser symbolträchtige Moment voller Stolz und Emotionen soll nun für jeden einzelnen Akteur erlebbar werden“, so die Fifa in einer offiziellen Erklärung. Es geht darum, die gesamte Mannschaft, inklusive der Ersatzspieler, in diesen wichtigen Moment einzubeziehen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Lo que niemand erwartet hat, ist die Art und Weise, wie die Teams auf den Rasen kommen. Begleitet werden sie fortan von Kindern und Jugendlichen, was der Atmosphäre zusätzlich eine festliche Note verleihen soll. Kleine Nationalflaggen und das Fifa-Logo auf dem Rasen sorgen für eine visuelle Untermalung der Zeremonie. Farbiger Rauch und Pyrotechnik sollen in den kommenden Spielen ebenfalls für zusätzliche Stimmung sorgen – ein Versuch, das Gesamterlebnis für Fans und Spieler gleichermaßen aufzuwerten.
Aber es gibt noch weitere Anpassungen: Nur die Kapitäne nehmen zum Handschlag und für das offizielle Mannschaftsfoto den Rasen in Beschlag. Die Ersatzspieler ziehen sich daraufhin wieder zurück. Die Entscheidung der Fifa, die Zeremonie so zu gestalten, ist nicht unumstritten, wird aber grundsätzlich als Versuch gewertet, das Turnier noch emotionaler und spektakulärer zu machen. Die WM beginnt am kommenden Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika – ein Auftakt, der wohl für viele Überraschungen sorgen wird.
Die deutsche Nationalmannschaft startet am 14. Juni in Houston gegen Curaçao ins Turnier. Ob die neuen Rituale das Team positiv beeinflussen werden, bleibt abzuwarten. Die Augen der Fußballwelt sind auf die WM 2026 gerichtet – ein Turnier, das die Geschichte des Fußballs neu schreiben könnte.
