Witzke will weg: flensburg fordert 300.000 euro ablöse
Luca Witzke hat bei der SG Flensburg-Handewitt nie richtig Fuß gefasst – und offenbar will er das auch gar nicht mehr. Laut einem Bericht der Bild soll der 26-jährige Olympia-Silbergewinner bereits zum zweiten Mal versucht haben, seinen bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Flensburg soll darauf klar reagiert haben: Wer gehen will, zahlt 300.000 Euro.
Ein transfer, der nie wirklich funktioniert hat
Die Ausgangslage war eigentlich vielversprechend. Witzke kam im Sommer als einer der torgefährlichsten Rückraumspieler der Handball-Bundesliga vom SC DHfK Leipzig an die Förde – geholt noch unter Trainer Nicolej Krickau, der den Verein inzwischen verlassen hat. Sechs Tore, drei Assists. Das ist die magere Bilanz nach einer Saison, die für Witzke vor allem aus Verletzungspausen bestand.
Sein einziger wirklich starker Auftritt: Am 3. Spieltag gegen GWD Minden traf er fünf Mal und legte zwei weitere Treffer auf. Danach folgten lange Auszeiten, immer wieder Schulterprobleme, bis im November das vorzeitige Saisonende feststand. Kein Rhythmus, kein Vertrauen, kein Ankommen.

Glandorf blockt ab – aber wie lange noch?
Schon nach den ersten beiden Spieltagen soll Witzke intern nach einem Ausweg gesucht haben. Holger Glandorf, Geschäftsführer Sport der SG, soll damals klar nein gesagt haben. Trainer Ales Pajovic sprach im September gegenüber der SHZ von einem nötigen Vertrauensaufbau: „Das ist ein Prozess.
