Wm-skandal: fifa-wasserverbot löst politik-empörung aus!

Ein Aufschrei hallt durch die WM-Städte: Die FIFA hat kurz vor Turnierbeginn überraschend das Mitbringen leerer Wasserflaschen in die Stadien verboten. Politiker in New York, Toronto und den anderen Austragungsorten schießen scharf gegen den Weltverband, während Experten vor gesundheitlichen Risiken durch die Hitze warnen.

Bürgermeister in rage: trinkgeld für fans?

Bürgermeister in rage: trinkgeld für fans?

Die Entscheidung der FIFA, Fußballfans bei erwarteten Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke das Mitbringen leerer Flaschen zu untersagen, stieß sofort auf massive Kritik. New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani äußerte sich in einem Interview mit The Athletic besorgt: „Wir werden das weiterverfolgen, um die Beweggründe besser zu verstehen. Es darf nicht sein, dass sich jemand im Stadion das Wasser nicht leisten kann, wenn er es eigentlich braucht.“ Seine Worte finden breiten Anklang, denn die Maßnahme wirkt angesichts der brütenden Hitze geradezu absurd.

Auch Torontos Bürgermeisterin Olivia Chow ließ es nicht gelten. Bei CTV News prangerte sie die Entscheidung als reine Profitgier an: „Das ist empörend! Die FIFA macht schon Milliardenumsätze, und jetzt wollen sie noch mehr Geld durch den Verkauf von Wasser erpressen? Das ist schlichtweg unverschämt.“ Sie forderte umgehend eine Umkehr der Entscheidung und plädierte für kostenloses Wasser für alle Fans im Stadion.

Kommerzielle Interessen oder Sicherheit? Die FIFA selbst begründet die Regeländerung mit Sicherheitsbedenken. Doch The Athletic berichtet, dass kommerzielle Erwägungen hinter der Entscheidung stecken könnten. Ein Verkauf von Wasserflaschen im Stadion generiert erhebliche Einnahmen – und das auf Kosten der Fans.

Experten warnen eindringlich davor, dass die Hitze bei den WM-Spielen eine Gefahr für die Gesundheit der Zuschauer darstellt. Ein Bericht der Forschungsgruppe „World Weather Attribution“ kam zu dem Schluss, dass 26 von 104 Spielen voraussichtlich unter Bedingungen ausgetragen werden, bei denen die „Wet-Bulb-Global-Temperature“ 26 Grad übersteigt – ein Wert, ab dem ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Sportler und Zuschauer besteht. Der Druck auf die FIFA wächst, jetzt müssen Taten folgen.

Die FIFA verlor bereits im Mai eine Chance, sich als besonnen und nachhaltig zu präsentieren, als sie das Mitbringen transparenter, wiederverwendbarer Flaschen erlaubte. Nun scheint ein Rückschritt vollzogen worden zu sein, der nicht nur die Politik auf den Plan ruft, sondern auch die Frage aufwirft, wie ernst es dem Weltverband mit dem Wohl der Fans wirklich ist. Die Antwort wird entscheidend sein, ob diese WM in Erinnerung bleibt als ein sportliches Großereignis oder als ein Beispiel für blanken Profitgier.