Köln fordert leverkusen heraus: wagner setzt auf herz und kampfgeist!

Samstagmittag steht das rheinische Derby an, und der 1. FC Köln unter dem Interims-Trainer René Wagner will Bayer Leverkusen nicht nur ärgern, sondern auch spielerisch übertrumpfen. Nach der knappen Unentschieden gegen St. Pauli ist klar: Nur eine deutliche Steigerung wird den Werkself-Ansturm stoppen.

Wagner analysiert: pokal-niederlage als chance

Die Leverkusener, geplagt von einer überraschenden 0:2-Niederlage im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayern München, müssen sich nun gegen ein hungriges Köln behaupten. Ein Spiel unter der Woche ist für den Gegner selten ein Vorteil, so Wagner, der seine Mannschaft dennoch fokussiert auf ihre eigene Leistung konzentriert. „Die Jungs in Leverkusen sind es gewohnt, auch unter der Woche zu spielen. Deshalb schauen wir erst einmal nur auf uns, darauf, dass wir von Anfang an Energie auf den Platz bekommen.“

Defensive stärke und leidenschaft: leverkusens stärken

Defensive stärke und leidenschaft: leverkusens stärken

Trotz der Pokal-Pleite sieht Wagner eine Mannschaft, die trotz fußballerischer Klasse auch leidenschaftlich verteidigt. „Sie haben Herz und arbeiten als Truppe zusammen,“ lobte der Coach, der daraus eine klare Marschroute für seine Mannschaft ableitet: Mehr Herz, mehr Aggressivität gegen den Ball. „Wir müssen denen ihre Qualität nehmen. Wir müssen alles dagegenhalten, was wir können.“

Taktische kniffe: köln will leverkusens schwächen nutzen

Taktische kniffe: köln will leverkusens schwächen nutzen

Wagner hat sich bereits einen Plan zurechtgelegt, um Leverkusen „auf unsere Weise“ wehtun zu können. Er weiß, dass die Werkself nicht zu den Mannschaften gehört, die besonders intensiv gegen den Ball arbeiten. „Ich denke nicht, dass die Leverkusener herkommen und glauben, dass sie auch ein bisschen gegen den Ball arbeiten müssen,“ mutmaßte Wagner und erinnerte daran, dass Bayer 04 in der Vergangenheit bereits gegen Teams mit hoher Intensität Probleme hatte.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Ball zu halten, die Laufwege des Gegners zu verlangsamen und ihnen letztendlich die Lust zu nehmen, mitzuspielen. Dafür muss der FC jedoch eine deutliche Steigerung gegenüber dem 1:1 gegen St. Pauli zeigen. Denn eines ist sicher: Mit der spielerischen Leistung der Vorwoche wird der FC den Europapokal-Anwärter nicht vor Probleme stellen können. Das Derby wird zeigen, ob der FC Köln bereit ist, diesen Schritt zu gehen und den Kampf um den Klassenerhalt entscheidend voranzutreiben. Ein Sieg am Samstag wäre nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch eine deutliche Botschaft an die Liga: Der 1. FC Köln ist noch lange nicht abgeschrieben.