Hoeneß schreit nach verlängerung: kane soll 250 millionen wert sein

Uli Hoeneß will Harry Kane bis 2030 in München sehen – und schießt schon mal den Preis hoch: 250 Millionen Euro. Der Ehrenpräsident sagte dem kicker, der Stürmer könne „auf diesem Niveau mindestens noch drei, vier Jahre“ spielen. Für Hoeneß keine Frage, „dann ist Harry 250 Millionen wert“.

Der isak-vergleich und die neue marktlage

Zum Vergleich zieht Hoeneß Alexander Isak heran, den Liverpool für 150 Millionen Euro verpflichtete. „Wenn der 150 wert ist, ist Harry 250 Millionen Euro wert“, so der 73-Jährige. Die Ablöse von 95 Millionen Euro, die der FC Bayern 2023 an Tottenham zahlte, bezeichnet er deshalb als „Schnäppchen“. Die Rechnung: Kane hat seitdem 74 Tore in 86 Pflichtspielen erzielt und die Bundesliga in eine neue Dimension geschossen.

Hoeneß betont, dass Kane seine Ausstiegsklausel bis Sommer 2027 nicht gezogen habe. „Was ich höre und spüre: dass er und seine Familie sich hier extrem wohlfühlen.“ Ein Vertragsgespräch steht offenbar diesen Sommer an. Intern ist man sich einig: Verlängern, koste es, was es wolle.

Kompany ließ ihn laufen – und jetzt macht er alles

Kompany ließ ihn laufen – und jetzt macht er alles

Unter Vincent Kompany hat Kane sich laut Hoeneß „dieses läuferische Element“ angeeignet. Er verteidige bei Standardsituationen mit in der eigenen Box und spiele „aus dem Stand 70-Meter-Pässe auf Olise“. Hoeneß schwärmt: „Das ist ein Wahnsinn.“ Der Engländer sei in München „zum kompletten Stürmer gereift“ und zugleich Vorbild für die jungen Spieler. „In der Kabine schauen die Jungs zu ihm auf.“

Die Botschaft ist klar: Ohne Kane kein neues Bayern-Zeitalter. Hoeneß glaubt, dass der Klub „eine große Zukunft“ vor sich hat – wenn Kompany die jungen Kräfte weiter mit Kane verzahnt. Die Gefahr, dass ein saudischer Investor das „dicke Geld auf den Tisch legt“, hält Hoeneß für real. Seine Lösung: vorab verlängern, die Ablöse in den Himmel treiben und Kane zur Ikone machen. 250 Millionen Euro sind dabei nur die Eintrittskarte.