Fifa kritisiert: ticketpreise für wm 2026 in new york schocken!
Ein Aufschrei aus Zürich: Die FIFA prangert die absurd hohen Zugpreise zwischen New York und dem MetLife Stadium für die WM 2026 an. Ein Hin- und Rückfahrticket, das normalerweise zwölf Dollar kostet, wird für die Dauer des Turniers auf 150 Dollar explodieren – ein Schlag ins Gesicht für die Fans.
Der unfassbare preis für eine kurze fahrt
Stellen Sie sich vor: Nur 30 Kilometer von New York entfernt, eine Fahrt von Penn Station zum MetLife Stadium, die in etwa eine halbe Stunde dauert, kostet künftig 127 Euro. Die FIFA hält dies für eine willkürliche Preisgestaltung, die die Mobilität der Fans während des Turniers massiv beeinträchtigen wird. Heimo Schirgi, der Direktor für Operationen der WM, äußerte sich empört: „Festhalten an solchen, unvorhergesehenen Preismodellen ist unakzeptabel.“
Die Sorge ist groß, dass diese Preissauseinandersetzung einen Dominoeffekt auslösen wird. Schirgi warnt, dass die exorbitanten Preise viele Fans dazu zwingen werden, alternative Transportmittel in Anspruch zu nehmen – mit potenziellen Auswirkungen auf die Verkehrssituation rund um die Stadien. Ein solches Problem, so betonte er, habe es bei keinem anderen großen Sportereignis gegeben.

Streit mit der gouverneurin – wer zahlt?
Die Kontroverse spitzt sich zu, als Mikie Sherrill, die neue Gouverneurin von New Jersey, der FIFA vorwirft, die Transportkosten für die Fans übernehmen zu müssen. Ihr Argument ist simpel: Die FIFA erwartet Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden Dollar und sollte daher auch die Verantwortung für die Anreise der Fans übernehmen. Die Reaktion der FIFA ließ nicht lange auf sich warten: Schirgi entgegnete, dass die FIFA lediglich einen Gewinn von 11 Milliarden Dollar erwarte, nicht aber Gewinne, wie es fälschlicherweise behauptet werde. Er erinnerte daran, dass die FIFA eine gemeinnützige Organisation sei und die Einnahmen der WM in die Entwicklung des Fußballs, insbesondere für junge Menschen und Frauen auf der ganzen Welt, reinvestiert würden.
Die Diskussion, die sich nur knapp über einem Jahr vor dem Turnier entzündet hat, wirft ein Schlaglicht auf die Spannungen zwischen den Organisatoren und den lokalen Behörden. Das Zugticket ist zum Symbol für den Konflikt geworden – ein teures Symbol, das die Frage aufwirft, wer letztlich die Kosten für ein Fußballfest tragen soll. Die Fans, die das Herzstück jedes großen Turniers sind, stehen dabei im Zentrum.
