Champions league: schiedsrichter-fluch für bayern?
München bangt vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid: Der Slowene Slavko Vincic pfeift die Partie, und das ist für den FC Bayern kein gutes Omen. Zweimal schon schied der deutsche Rekordmeister unter Vincics Führung in der Champions League aus – ein Fakt, der vor dem Duell am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) für zusätzliche Nervosität sorgt.
Vincic: ein schiedsrichter mit vergangenheit
Die Bilanz des 46-jährigen Schiedsrichters mit den Bayern liest sich alles andere als rosig. Neben den beiden Viertelfinal-Ausscheiden gegen Inter Mailand (2:2) in der vergangenen Saison und Villarreal (1:1) in der Saison 2021/22 gab es auch eine bittere 1:4-Pleite gegen Barcelona in der Gruppenphase der Saison 2024/25 zu beklagen. Allerdings gab es auch positive Erfahrungen: Gegen Lazio Rom im Achtelfinal-Rückspiel 2023/24 (3:0) und gegen Bayer Leverkusen im Achtelfinal-Rückspiel ein Jahr später (2:0) leitete Vincic Partien, die die Bayern gewannen und in die nächste Runde brachten.
Doch der Trend ist besorgniserregend. Real Madrid hat drei ihrer vier Partien unter Vincics Leitung gewonnen – darunter das Champions-League-Finale 2024 gegen Borussia Dortmund (2:0). Das lässt die Frage aufkommen: Ist Vincic ein Unglücksbringer für den FC Bayern?

Die ausgangslage: vorsichtiger optimismus
Trotz der fragwürdigen Schiedsrichter-Historie reisen die Bayern mit einem 2:1-Vorsprung aus Madrid an. Die Königlichen haben zwar eine beeindruckende Bilanz gegen Vincic, doch die Bayern sind gewarnt und werden sich der Herausforderung stellen müssen. Die Aufgabe wird enorm schwierig, aber die Möglichkeit, ins Halbfinale einzuziehen, ist weiterhin gegeben. Die Fans hoffen nun, dass die Mannschaft die negativen Vorzeichen überwinden und die Leistung auf dem Platz sprechen lässt.
Die Zahlen lügen nicht: Die Vergangenheit mit Vincic ist schwerwiegend. Doch im Fußball ist alles möglich. Der FC Bayern muss nun beweisen, dass er auch mit einem Schiedsrichter, der ihm historisch gesehen wenig hold ist, seine Klasse beweisen kann. Denn am Ende zählt nur der Sieg.
