Barça-boss laporta schießt gegen schiedsrichter – uefa-beschwerde eingereicht!
Barcelona ist aus
der ChampionsLeague ausgeschieden, und Präsident Joan Laporta lässt seiner Frustration freien Lauf. Scharfe Kritik an der Schiedsrichterleistung und eine weitere Beschwerde bei der UEFA – so geht der FC Barcelona mit der bittere Niederlage um.Laporta: „eine schande, unerträglich!“
Der wiedergewählte Präsident des FC Barcelona griff nach dem Ausscheiden gegen Atlético Madrid im Viertelfinale der Champions League verbal zum Rundumschlag. Sein Hauptziel: die Schiedsrichterentscheidungen, die er als „unzulässig“ bezeichnete – ein Begriff, der direkt auf die vorherige, abgewiesene Beschwerde des Clubs anspielt. Laporta ließ keinen Zweifel daran, dass er die Entscheidung der UEFA, die Handspiel-Beschwerde nach dem Hinspiel als unzulässig zu werten, nicht akzeptiert. „Es ist nicht akzeptabel, eine Beschwerde einzureichen und dann eine solche Antwort zu erhalten“, betonte er.
Rafa Yuste, der amtierende Präsident bis Ende Juni, hat bereits angekündigt, eine weitere Beschwerde einzureichen. Laporta bekräftigte diese Absicht mit Nachdruck: „Es ist eine Schande, unerträglich.“ Die Katalanen wollen nun offiziell Einspruch erheben und die Gründe für die Ablehnung der ersten Beschwerde öffentlich machen.
Doch Laporta kritisiert nicht nur die UEFA, sondern auch die Schiedsrichterleistungen über die beiden Spiele hinweg. Besonders im Rückspiel sollen Fehlentscheidungen Barcelona „sehr geschadet“ haben. Er beklagte die Leistungen des Unparteiischen sowohl auf dem Platz als auch durch den VAR.
Laporta führte eine lange Liste von Fehlentscheidungen auf, darunter die Rote Karte für Eric, die er als ungerechtfertigt empfand, da Koundé hätte eingreifen können. Auch das Tor von Ferran Torres, das knapp im Abseits gefallen war, wurde ihm nicht als regulär erschien. Ein möglicher Elfmeter für Barcelona durch einen Push von Llorente an Olmo und eine unglückliche Berührung von Musso am Gesicht von Fermin, die trotz blutender Wunde nicht mit einer Karte geahndet wurde, verstärkten seinen Unmut.
Es ist bezeichnend, dass Laporta auch die Behauptungen, Barca werde von Schiedsrichtern bevorzugt, entschieden zurückwies: „Das sind Schamlose.“

Fokus auf die liga – meisterschaft als ziel
Nach dem verpassten Traum von der Champions-League-Finalteilnahme und dem Scheitern im Copa del Rey konzentriert sich der FC Barcelona nun auf den Kampf um die Meisterschaft. Mit einem Vorsprung von neun Punkten auf Real Madrid liegt vieles in den eigenen Händen, obwohl Laporta warnt: „Es wird nicht einfach, aber wir werden darum kämpfen.“
Die Welt des Fußballs wird gespannt beobachten, ob die UEFA auf die erneute Beschwerde Barcelonas reagiert und wie sich der Kampf um die Meisterschaft in La Liga entwickelt. Die Entscheidung ist gefallen: Barcelona gibt nicht auf und kämpft für Gerechtigkeit – auf und neben dem Platz.
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