Wintersport finanziert: nackte wahrheiten und überraschende nebenjobs
- Wintersport finanziert: nackte wahrheiten und überraschende nebenjobs
- Onlyfans als rettungsanker?
- Fleischhauer spricht offen: „keine porno-inhalte“
- Mehr als nur geld: authentizität und nähe
- Andere quellen der einkünfte: akt-kalender und crowdfunding
- Der unterscheid zu den usa und kanada
- Die finanzielle realität: ein teurer traum
Wintersport finanziert: nackte wahrheiten und überraschende nebenjobs
Olympia steht vor der Tür, doch hinter den glänzenden Medaillen und dem sportlichen Ehrgeiz verbirgt sich oft ein harter Kampf ums Geld. Viele Wintersportler in Deutschland stehen vor finanziellen Herausforderungen. Wie finanzieren sie ihren Traum, an den Olympischen Spielen teilzunehmen? Die Antwort ist oft überraschend und führt in Bereiche, die man im Hochleistungssport nicht erwartet.
Onlyfans als rettungsanker?
Die Plattform „OnlyFans“, bekannt für explizite Inhalte, erfreut sich wachsender Beliebtheit auch bei deutschen Athleten. Immer mehr Spitzensportler nutzen diese Plattform, um ihre Karriere zusätzlich zu finanzieren. Lisa Buckwitz, Bob-Pilotin, war eine der ersten. Nun ist auch Georg Fleischhauer, Anschieber von Johannes Lochner, eingestiegen. Es ist ein Tabu, das gebrochen wird – und die Diskussionen sind entfacht.
Fleischhauer spricht offen: „keine porno-inhalte“
Georg Fleischhauer erklärt im Interview mit der Sportschau, dass es ihm wichtig ist, seriös zu bleiben. „Ich habe echt eine ganze Weile überlegt, weil ich Angst und Respekt davor hatte, was die Leute sagen“, so Fleischhauer. Er betont, dass es sich nicht um Porno im eigentlichen Sinne handelt. Er sei ein internationaler Athlet und wolle dies auch weiterhin sein. Dennoch: Haut wird gezeigt, bewusst und als Teil seines trainierten Körpers.
Mehr als nur geld: authentizität und nähe
Doch es geht Fleischhauer um mehr als nur das Geld. Er möchte Authentizität schaffen und seinen Fans einen Einblick in seinen Trainingsalltag geben. „Ich will auch die Schattenseiten zeigen, die Stunden, die ich alleine trainiere, die Momente, wo ich auch mal Zweifel habe“, sagt er. Die Reaktion der Fans ist bislang positiv. Einige Witze aus anderen Bob-Teams nimmt er mit Humor.
Andere quellen der einkünfte: akt-kalender und crowdfunding
Neben OnlyFans greifen Wintersportler auf andere Finanzierungsquellen zurück. Eisschnellläufer wie Hendrik Dombek und Max Strübe posierten für einen Akt-Kalender, um finanzielle Lücken zu schließen. Auch Crowdfunding spielt eine Rolle. Biathlet Michael Rösch sammelte 2018 über 24.000 Euro für seine sportlichen Ziele. Viele Athleten sind auf Spenden angewiesen, da die Förderung oft nicht ausreicht.
Der unterscheid zu den usa und kanada
Im Vergleich zu den USA und Kanada sind die Finanzierungsmöglichkeiten für Sportler in Deutschland oft begrenzter. Während „OnlyFans“ dort bereits etablierter ist, wird es in Deutschland noch kritisch betrachtet. Fleischhauer ist sich sicher, dass sich das in Zukunft ändern wird. Jetzt gilt es, sich auf die Olympischen Spiele zu konzentrieren. Sein Ziel: Gold – und das mit Johannes Lochner.
Die finanzielle realität: ein teurer traum
Das Leben als Sportler ist teuer. Neben dem Training kommen Ausrüstung, Reisen und Unterkunftskosten hinzu. Viele Athleten können keinen Vollzeitjob ausüben, um sich auf ihren Sport zu konzentrieren. Zusätzliche Einkünfte sind daher unerlässlich. Fleischhauer arbeitet in Teilzeit in einer Unternehmensberatung, aber OnlyFans bietet ihm eine weitere Möglichkeit, seine finanzielle Zukunft zu sichern. Es ist ein Kampf – und ein Zeichen der Zeit.
| Finanzierungsquelle | Beispiele |
|---|---|
| Sponsoren | Danilo Riethmüller (Biathlon) |
| OnlyFans | Lisa Buckwitz (Bob), Georg Fleischhauer (Bob) |
| Akt-Kalender | Hendrik Dombek, Max Strübe (Eisschnelllauf) |
| Crowdfunding | Michael Rösch (Biathlon), Katharina Förster (Freestyle) |