Wild vor dem aus: sturm macht avalanche-show demütig!
Minnesota – Bittere Pille für die Minnesota Wild: Im zweiten Viertelfinalspiel der NHL-Playoffs gegen die Colorado Avalanche gab es eine deutliche 2:5-Niederlage. Für die Wild bedeutet dies nun ein 0:2 Rückstand in der Best-of-Seven-Serie – das Aus rückt immer näher. Nico Sturm, der deutsche Nationalspieler, konnte an diesem Abend leider keine Abhilfe schaffen.

Sturm ohne durchschlagskraft in entscheidender partie
Die Avalanche präsentierten sich als haushohe Favoriten und ließen den Wild kaum Luft zum Atmen. Nico Sturm verbrachte 12:43 Minuten auf dem Eis, blieb aber torlos. Seine Leistung war, gelinde gesagt, unauffällig. Das Team insgesamt fand kaum Mittel gegen die abgebrühte Defensive und die offensive Power der Avalanche. Die 6:9-Klatschen aus dem ersten Spiel wirkte sich sichtlich auf die Moral aus.
Die Avalanche dominierten das Spielgeschehen von der ersten Minute an. Ihre Angriffe waren zielgerichtet und ihre Verteidigung stand sicher. Die Wild hingegen wirkten verunsichert und kämpften um jeden Zentimeter Eis. Die wenigen Chancen, die sich boten, wurden nicht konsequent verwertet. Die Fans in der Xcel Energy Center sahen ein frustrierendes Spiel, in dem ihre Mannschaft kaum eine Chance hatte.
Ein Blick auf die Statistik offenbart die deutliche Überlegenheit der Avalanche: 42:28 Torschüsse, 62:41 Zone-Zeit – die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Für Minnesota gilt es nun, sich schnell zu fangen und in Spiel drei, das in der Nacht zum Sonntag (3:00 Uhr) stattfindet, eine deutlich bessere Leistung zu zeigen. Andernfalls ist das Ende der Saison für die Wild besiegelt.
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Wild haben in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass sie in der Lage sind, Rückstände aufzuholen. Mit einem Sieg in Spiel drei könnten sie den Schwung zurückgewinnen und die Serie wieder zugunsten drehen. Die Frage ist: Haben sie noch die Kraft und die Entschlossenheit, um gegen die Avalanche zu bestehen?
