Wiener derby: rapid pausiert kartenabholung für auswärtssektor
- Wiener derby: rapid pausiert kartenabholung für auswärtssektor
- Eskalation im derby und reaktion des vereins
- Appell des präsidenten alexander wrabetz
- Mögliche konsequenzen und sperre des heimsektors
- Dialog mit fanvertretern gesucht
- Rückkehr der auswärtsfans und erneute eskalation
- Die kicker-elf des 19. spieltags
- Weitere informationen
Wiener derby: rapid pausiert kartenabholung für auswärtssektor
Nach den unrühmlichen Vorfällen beim 348. Wiener Derby hat der SK Rapid Wien eine erste Konsequenz gezogen. Wie der Verein bekannt gab, wird er "bis auf Weiteres" auf die Abholung des Kartenkontingents für den Auswärtssektor in Wien-Favoriten verzichten. Dies bedeutet, dass der Gästebereich bei kommenden Derbys vorerst leer bleiben wird.
Eskalation im derby und reaktion des vereins
Das Verhalten der Rapid-Anhänger wurde vom Verein als "nicht akzeptabel" verurteilt. Der SK Rapid kündigte an, eng mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um die Personen zu identifizieren, die Böller und Leuchtraketen gezündet haben. Ziel ist es, Hausverbote zu verhängen und gegebenenfalls die Vereinsmitgliedschaften zu entziehen. Die Vorfälle ereigneten sich während und nach dem Spiel gegen die Austria Wien, das mit 2:0 verloren wurde.

Appell des präsidenten alexander wrabetz
Präsident Alexander Wrabetz äußerte sich bestürzt über die Ereignisse und betonte die Notwendigkeit des Zusammenhalts. "Wir bedauern diese Vorfälle und distanzieren uns in aller Deutlichkeit davon. Durch das gestrige Fehlverhalten von einer kleinen Minderheit der Anhängerschaft wird dem SK Rapid in einer ohnehin sehr schwierigen Situation zusätzlich geschadet", so Wrabetz. Er appellierte an alle Rapid-Fans, gemeinsam an einer positiven Zukunft zu arbeiten.

Mögliche konsequenzen und sperre des heimsektors
Neben den Maßnahmen gegenüber den beteiligten Fans drohen Rapid weitere Konsequenzen. Der Senat 1 erwägt eine Sperre des Heimsektors sowie eine Geldstrafe für den Verein, der sich bereits auf Bewährung befindet. Diese Strafen wären ein weiterer Rückschlag für den Traditionsklub, der seit zwölf Spielen sieglos ist.

Dialog mit fanvertretern gesucht
Trotz der harten Maßnahmen will Rapid den Dialog mit den Fanvertretern fortsetzen. Ziel ist es, gemeinsam an einem sicheren und positiven Fußballerlebnis für alle Beteiligten zu arbeiten. Der Verein betont die Bedeutung einer konstruktiven Zusammenarbeit, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

Rückkehr der auswärtsfans und erneute eskalation
Das Derby am Sonntag war das erste Spiel seit den Vorfällen im September 2024, bei dem wieder Auswärtsfans zugelassen waren. Leider führten die Ereignisse nun zu dieser drastischen Maßnahme. Es bleibt abzuwarten, wie lange der Auswärtssektor in Favoriten leer bleiben wird und welche weiteren Konsequenzen auf den Verein zukommen werden.

Die kicker-elf des 19. spieltags
- Mit drei Derbysiegern: Die kicker-Elf des 19. Spieltags

Weitere informationen
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