Werder-tischtennis: lange wartezeit auf das finale – und dann geht’s um alles!
Die Bundesliga-Hauptrunde ist vorbei, der Gegner steht fest, aber die Freude bei Werder Bremen’s Tischtennis-Team wird noch um fünf Wochen verzögert. Ein ungewöhnlicher Zeitplan, der die Spannung und Vorfreude ins Unermessliche steigert.

Fünf wochen bis zum final-four in frankfurt
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hauptrunde, in der Werder Bremen einen historischen zweiten Platz belegte, kennen die Bremer ihren Gegner für das Halbfinale: Bergneustadt. Doch der Weg zum Meistertitel führe nicht direkt ins Finale, sondern erst am 30. und 31. Mai im Final-Four-Turnier in Frankfurt. Ein ungewöhnlicher Umstand, der vor allem durch den internationalen Terminkalender bedingt ist.
Die Team-Weltmeisterschaft und das Champions-League-Finale beanspruchen in den kommenden Wochen die Aufmerksamkeit der Tischtennis-Szene. Vom 28. April bis zum 10. Mai wird in London um die Team-Weltmeisterschaft gekämpft, an der auch Werder-Spieler Kirill Gerassimenko (Kasachstan) und Mattias Falck (Schweden) teilnehmen. Direkt im Anschluss steht noch das Champions-League-Finale an, bei dem Borussia Düsseldorf und 1. FC Saarbrücken um den Titel kämpfen.
„Uns ist bewusst, dass Saarbrücken mit Fan Zhendong als großem Titelfavorit gilt“, erklärte Trainer Cristian Tamas. „Das wird auf jeden Fall eine Herkulesaufgabe für uns, aber die Vorbereitungen laufen bereits.“
Die Bremer steigen am 6. Mai wieder ins Training ein und haben dann noch gut drei Wochen Zeit, um sich optimal auf das Finale vorzubereiten. Sparringspartner wurden gebucht, um die Trainingsqualität zu erhöhen, und es ist denkbar, dass auch Marcelo Aguirre und Irvin Bertrand noch ein Turnier einlegen, um im Wettkampfmodus zu bleiben.
Die fünf Wochen bis zum Finale sollen bestmöglich genutzt werden, um eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. Denn am Ende zählt nur eines: Die Überraschung im Titelrennen!
