Werder bremen zieht den nächsten coup: imke winters kommt 2026
Der Handball-Zweitligist SV Werder Bremen hat seine Torhüter-Zukunft gesichert: Imke Winters wechselt 2026 vom VfL Oldenburg an die Weser. Mit 19 Jahren gilt sie als eines der größten Nachwuchstalente Deutschlands – und genau das wollen die Grün-Weißen jetzt nutzen.

Warum diese verpflichtung jetzt schon kommt
Winters steht noch bis 2025 in Oldenburg unter Vertrag. Doch Bremen schlägt zu, bevor der Markt sie überschlägt. „Wenn sich eine Torhüterin mit diesem Potenzial frei zeigt, musst du handeln – sonst bist du zu spät“, sagt Sportchef Patrice Giron. Die Bremer haben gelernt: In der 2. Bundesliga Frauen entscheiden solche Deals über die Zukunft.
Renee Verschuren, Cheftrainerin bei Werder, kennt die Zahlen: 38 Prozent gehaltene Bälle in der 3. Liga, drei Spiele für die U-19-Nationalmannschaft, ein Bundesliga-Debüt mit 18. „Das ist keine Zukunftsmusik mehr. Das ist eine Athletin, die sofort Druck macht“, sagt sie. Gesunder Konkurrenzkampf im Tor? Vorhanden. Ein gutes Miteinander? Auch. „Imke passt sportlich und menschlich. Punkt.“
Die Spielerin selbst redet nicht lange. „Ich will Spielzeit auf hohem Niveau. Bremen bietet mir das.“ Klar, direkt, ohne Marketing-Floskeln. Sie kennt die Zweifel: Zu jung, zu unerfahren, zu viel Hype. „Aber ich habe in Oldenburg bewiesen, dass ich Treffer stoppen kann – egal, wie alt ich bin.“
Für den VfL Oldenburg ist der Weg frei für den nächsten Schritt. Ein Nachfolger steht bereits in den Startlöchern, intern heißt er nur „Projekt Nummer eins“. Winters hingegen blickt nach vorn. „Ich will mit Bremen in die Bundesliga. Und ich will da oben bleiben.“
Die Fans an der Weser werden ein Jahr warten müssen. Doch die Message ist klar: Werder plant nicht kurzfristig. Werder baut eine Mannschaft, die oben mitspielt. Und Imke Winters soll im Tor stehen, wenn es ernst wird. Dann ist sie 21 – und bereit, die Liga zu erschüttern.
