Werder bremen bangt erneut: augsburg demütigt die grün-weißen!
Ein Schock für die Werder-Fans im Weserstadion: Statt den Klassenerhalt zu sichern, musste sich Werder Bremen am Sonntagabend gegen den FC Augsburg mit 1:3 geschlagen geben. Die Leistung war erschreckend, die Nervosität greifbar – und nun ist Werder Bremen wieder mittendrin im Abstiegskampf.

Die defensive hat schlupflöcher
Die Augsburger präsentierten sich als eiskalte Maschine, während Werder sich im eigenen Stadion völlig unsortiert zeigte. Bereits in der 24. Minute markierte Anton Kade den Beginn des Debakels mit einem präzisen Flachschuss. Kurz vor der Pause erhöhte er per Kopfball auf 2:0 – ein Klassenunterschied, der die Bremer Anhänger mit Pfiffen quittierten. Die Defensivarbeit der Hausherren ließ zu wünschen übrig, die Abstände waren zu groß, die Zweikämpfe verloren.
Romano Schmid gelang in der 64. Minute zwar der Anschlusstreffer, doch die kurze Hoffnung wurde im Handumdrehen zerstreut, als Kristijan Jakić den Ball unhaltbar ins Werder-Tor beförderte. Die Bremer Offensive tat sich gegen die stabile Augsburger Abwehr schwer, es fehlte an Kreativität und Durchsetzungsvermögen. Das Team von Trainer Daniel Thioune wirkte verunsichert und kraftlos.
Lo que nadie cuenta es que Werder Bremen nach einer vielversprechenden Phase mit vier Punkten aus zwei Spielen nun wieder in Bedrängnis geraten ist. Der Abstand zum Relegationsplatz schrumpfte auf lediglich drei Punkte, während Augsburg klammheimlich an die Europapokalränge heranklappert. Der FCA bleibt unter Trainer Manuel Baum ungeschlagen und präsentiert sich in beeindruckender Form.
Clemens Fritz, Werder-Sportchef, äußerte sich in der Halbzeitpause bei Sky enttäuscht: „Wir haben uns das anders vorgestellt. Bei den Gegentoren musst du enger dran sein.“ Die Spieler scheinen den Ernst der Lage zu begreifen, doch Taten sprechen lauter als Worte.
Die kommenden Spiele gegen Hoffenheim und Borussia Dortmund werden für Werder Bremen zur echten Zerreißprobe. Die Mannschaft muss sich schleunigst fangen, wenn sie die Saison nicht noch in einem Abstiegskampf verbringen will. Denn eines ist klar: Die Weserstadion-Kicker haben sich selbst in eine äußerst schwierige Lage gebracht.
