Wembanyama verletzt: spurs-hoffnungen auf eis?
Schock in San Antonio: Der aufstrebende Shooting-Star der NBA, Victor Wembanyama, erlitt im zweiten Playoff-Spiel gegen die Portland Trail Blazers eine Gehirnerschütterung. Der Sturz, ausgelöst durch ein Foul von Jrue Holiday, wirft nun ernsthafte Fragen über die weiteren Aussichten der Spurs in der Serie auf.
Ein ausfall, der schmerzt: wemby fehlt möglicherweise
Die Szene war brutal: Wembanyama landete unsanft mit dem Kopf auf dem harten Parkett. Benommen blieb der 2,24 Meter große Franzose zunächst liegen, bevor er sich mühsam aufrappelte und das Spiel verlassen musste. Die Diagnose: Gehirnerschütterung. Ein Ausfall des Supertalents, der im ersten Spiel noch mit 35 Punkten glänzte, wäre für die Spurs ein herber Schlag. Denn Wembanyama ist nicht nur Publikumsliebling, sondern auch einer der heißesten Kandidaten für die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler (MVP).
Trainer Mitch Johnson äußerte sich vorsichtig: „Ich weiß nur, dass er im Concussion Protocol ist. Mehr kann ich im Moment nicht sagen.“ Die Verantwortlichen müssen nun bangen, wie lange der Youngster ausfällt. Die Liga nimmt Kopfverletzungen extrem ernst, und ein vorschnelles Comeback wäre unverantwortlich. Schließlich geht es hier um die Gesundheit eines talentierten Athleten.

Portland nutzt die chance: trail blazers triumphieren
Für die Portland Trail Blazers war der Vorfall Wembanyamas ein willkommener Vorteil. Mit 103:106 konnten die Blazers das zweite Spiel für sich entscheiden und den Rückstand in der Best-of-Seven-Serie ausgleichen. Die Atmosphäre im Moda Center war elektrisierend, und die Fans feierten den Sieg ihrer Mannschaft ausgelassen. Das Duell war umkämpft, aber letztlich konnten die Blazers die Spurs bezwingen. Die Serie steht nun 1:1.
Das nächste Spiel findet in der Nacht zum Samstag (4:30 Uhr MESZ) in Portland statt. Ob Wembanyama antreten kann, ist jedoch fraglich. Sollte er ausfallen, müssen die Spurs ohne ihren Star auskommen und auf andere Spieler setzen, um die Chance auf den Einzug ins Conference-Finale nicht zu verspielen. Die Zeichen stehen derzeit jedoch nicht gut für San Antonio.
