Vom olympia-traum zum drogenbaron: der fall ryan wedding

Vom olympia-traum zum drogenbaron: der fall ryan wedding

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Die Geschichte von Ryan Wedding liest sich wie ein Drehbuch für einen Thriller. Einst als vielversprechendes Snowboard-Talent gefeiert, steht der Kanadier heute als einer der meistgesuchten Kriminellen der Welt vor Gericht. Seine Verhaftung in Mexiko markiert das Ende einer jahrelangen Flucht und den Höhepunkt einer unglaublichen Verwandlung.

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Olympische hoffnung und schneller fall

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2002 nahm Ryan Wedding an den Olympischen Spielen in Salt Lake City teil. Mit gerade einmal 20 Jahren galt er als eine der großen Hoffnungen des kanadischen Snowboards. Doch das Olympia-Debüt verlief enttäuschend. Trotz seines aggressiven Fahrstils und der Tatsache, dass er sogar ohne Helm antrat, landete er nur auf Platz 24. Dieser Misserfolg schien den Wendepunkt für sein Leben zu markieren.

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Der einstieg in die kriminalität

Der einstieg in die kriminalität

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Nach den Olympischen Spielen beendete Wedding überraschend seine Karriere. Was folgte, ist lange Zeit ein Rätsel gewesen. Gerüchte besagen, dass er zunächst als Türsteher arbeitete und so in Kontakt mit der kriminellen Unterwelt kam. Ab 2006 begann er, sich in der Welt des Drogenhandels zu bewegen. Er baute ein illegales Cannabis-Geschäft in Kanada auf, das jedoch schnell aufflog. Trotzdem konnte ihm die Verbindung zum Drogenring nicht nachgewiesen werden.

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Von kokain-schmuggel zu mordanklagen

Von kokain-schmuggel zu mordanklagen

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2008 wurde Wedding dann in San Diego wegen des Besitzes von 24 Kilogramm Kokain verhaftet. Er wurde zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt, aus der er jedoch bereits 2011 entlassen wurde. Dies sollte der Beginn einer kriminellen Karriere auf internationaler Ebene sein. Er arbeitete mit dem mächtigen Sinaloa-Kartell zusammen und schmuggelte Drogen im großen Stil von Mexiko in die USA und Kanada. Die US-Justiz schätzt, dass sein Netzwerk jährlich etwa 60 Tonnen Kokain nach Los Angeles importierte.

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Fbi-fahndung und festnahme

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Ab März 2025 stand Wedding auf der Liste der zehn meistgesuchten Personen des FBI. Eine Belohnung von zunächst 10 Millionen US-Dollar, später erhöht auf 15 Millionen US-Dollar, wurde für Hinweise auf seinen Aufenthaltsort ausgesetzt. Der Vorwurf: Neben dem Drogenhandel soll er auch die Ermordung von drei Menschen angeordnet haben. Wedding operierte unter verschiedenen Aliasnamen, darunter „El Jefe“, „Giant“ und „Public Enemy“. Im Januar 2026 konnte er schließlich in Mexiko verhaftet werden, nachdem er sich in der US-Botschaft gestellt hatte.

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