Völler wehrt fan-vorwürfe ab – nur zwei stars zeigen sich!
Herzenaurach – Der DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat sich in die Kritik wegen der fehlenden Nähe der Nationalspieler zu ihren Fans eingeschossen. Während die Ankunft in Herzogenaurach offenbar nicht ganz reibungslos verlief, versuchte Völler, die Situation zu relativieren – mit einem Augenzwinkern und einem Seitenhieb an die Journalisten.

Die selfie-enttäuschung: nur raum und sané nahbar
Die Situation war klar: Nur wenige Fans wurden nach dem Trainingsbesuch mit Autogrammen und Selfies belohnt. Tatsächlich waren es laut Berichten lediglich David Raum und Leroy Sané, die sich Zeit für die Anhänger nahmen. Der Rest des Teams wurde in getönten Vans auf das Gelände gebracht, ein Bild, das die Enttäuschung bei den wartenden Fans deutlich machte. „Da haben Sie gut gezählt“, konterte Völler auf die Nachfrage eines Reporters, wobei er die Situation mit einem leichten Schmunzeln kommentierte. „Aber ich verstehe die Frage, wir werden es weitergeben.“
Völler betonte zwar, dass es „viele Aktionen vor und nach dem Training“ gebe, um Kontakt zu den Fans aufzunehmen, verwies aber gleichzeitig auf die hohe Nachfrage und die begrenzten Möglichkeiten. „Da brauchen wir uns mit der deutschen Nationalmannschaft im Vergleich zu anderen Nationen nicht zu verstecken. Das machen wir jetzt schon sehr gut.“
Das Team befindet sich nun in der heißen Phase der WM-Vorbereitung im „Home Ground“ in Herzogenaurach, dem Stammsitz des Sponsors Adidas. Am Sonntag steht das Testspiel gegen Finnland in Mainz an (LIVETICKER), gefolgt von einer öffentlichen Trainingseinheit am DFB-Campus in Frankfurt. Die Generalprobe vor dem Turnier in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten findet am 6. Juni in Chicago gegen die USA statt.
Die deutsche Nationalmannschaft trifft bei der WM in der Gruppe E auf Curacao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Eine Aufgabe, bei der es nun entscheidend ist, nicht nur sportlich zu überzeugen, sondern auch die Fans an die Seite zu bekommen. Die wenigen Selfies von Raum und Sané zeigen deutlich: Die Erwartungen sind hoch, und die Spieler stehen vor der Herausforderung, diese zu erfüllen.
