Vlasic, thorstvedt, anguissa: drei mittelfeld-asse, die den fantacalcio jetz sprengen
Die 29. Serie-A-Runde beginnt am Freitagabend mit Torino–Parma und endet am Montag in Cremona – doch wer den Fantacalcio meistern will, muss jetzt zugreifen. Drei Centrocampisti schießen aus dem Quoten-Dschungel heraus und liegen noch bezahlbar.
Vlasic zieht den toro – und die karten
Sechs Tore, drei Assists, keine Note unter 5 seit dem 1. Spieltag: Nikola Vlasic hat seine persönliche Bestmarke in Italien längst geknackt. Der Kroate ist in 26 von 28 Partien von Anfang an dabei, traf zuletzt auch gegen Top-Verteidigungen. Gegen Parma, die nur einen Gegentreffer in den letzten drei Spielen kassierten, zahlt sich genau diese Dauerpräsenz aus. 48 Credits klingen happ, doch wer den „10er“ der Granata besitzt, spart an anderen Positionen.

Thorstvedt liefert nordlicht-form
Kristian Thorstvedt war monatelang ein Geheimtipp, nun ist er ein Bankbrecher. Sein Tor gegen Atalanta und die Vorlage gegen Lazio bilden die Spitze einer Serie: nur eine mangelhafte Note in den letzten 15 Ligaspielen. Sassuolo empfängt eine wankende Bologna-Defensive, der Norweger durfte in den letzten fünf Partien nicht einmal von der Bank runter. Für 39 Credits bekommt man einen Mittelfeld-Motor, der 2023/24 schon sechs Mal traf – und den Zwischenstand von drei Treffern plus drei Assists locker egalisieren kann.

Anguissa kehrt als 16-credit-glücksgriff zurück
117 Tage war Frank Zambo Anguissa verletzt, doch gegen Torino spielte er 22 Minuten, als hätte er nie Pause gehabt. Conte liebäugelt mit einem Startelf-Einsatz gegen Lecce – ausgerechnet im Kampf um die Champions-League-Plätze. Vor seinem Bizepssehnenriss hatte der Kameruner in elf Spielen vier Tore und eine Vorlage gesammelt. 16 Credits sind ein Witz für einen Sechser, der Ballgewinn, Tempo und Dribbling in einem Paket liefert. Die Frage lautet nicht, ob er spielt, sondern wie lange er braucht, um das nächste Highlight zu setzen.
Wer jetzt zaudert, zahlt nach dem 30. Spieltag den doppelten Preis. Die Uhr tickt – und die Mittelfeld-Reserve der Konkurrenz auch.
