Vingegaard triumphiert in carì: giro d'italia nimmt fahrt auf!
Jonas Vingegaard hat bei der sechzehnten Etappe des Giro d'Italia das Feld alt aussehen lassen und sich in einem beeindruckenden Sololauf den Sieg in Carì gesichert. Damit übernimmt der Däne die Führung und demonstriert seine Ambitionen, die drei großen Rundfahrten zu gewinnen – ein historischer Erfolg, der ihn in die Legenden der Radsportgeschichte eintragen würde.

Die entscheidung im anstieg
Nachdem seine Teamkollegen das Rennen von Beginn an kontrolliert hatten, griff Vingegaard 6,6 Kilometer vor dem Ziel an. Ein Angriff, der für die Konkurrenz ohne Antwort blieb. Die Steigung nach Carì, die er selbst als „sehr schön und hart, aber auch lang“ beschrieb, wurde in rund halber Stunde überwunden, ein Zeugnis seines immensen Kraftaufwandes. Vingegaard ließ sich nicht beirren, obwohl er sich bewusst war, dass dies die erste von mehreren Gelegenheiten sein könnte, das Rosa Trikot zu erobern. „Wir waren sehr motiviert, es im ersten Anlauf zu versuchen“, erklärte er nach dem Rennen.
Ein Triumph der Teamarbeit Die Leistung von Vingegaard ist jedoch nicht nur eine Frage individueller Stärke, sondern auch ein Beweis für die außergewöhnliche Teamarbeit. Seine Kollegen lieferten von Beginn an eine beeindruckende Leistung und neutralisierten die Ausreißerversuche gekonnt. „Meine Teamkollegen haben eine unglaubliche Arbeit geleistet, sie haben von Anfang an alles gegeben und der Ausreißergruppe keine Chance gelassen“, lobte der neue Führende. Besonders freute es ihn, den Sieg in der Schweiz feiern zu können, einem Land, das ihm sehr vertraut ist. „Es ist etwas Besonderes, hier zu gewinnen und die Unterstützung zu spüren.“
Die letzten vier Etappen versprechen weitere spannende Duelle und taktische Schachzüge. Vingegaard will jedoch nicht zu weit in die Zukunft schauen. „Ich nehme den Giro Tag für Tag“, so der Däne. Die Konkurrenz wird gewarnt sein: Vingegaard ist in Form und bereit, die Herausforderung anzunehmen. Mit einem solch dominanten Auftritt in Carì hat er ein klares Signal an seine Rivalen gesendet: Die maglia rosa bleibt in seinen Händen – vorerst.
