Vingegaard dominiert: vierter etappensieg im giro d'italia!

Jonas Vingegaard hat erneut gezeigt, wer im Giro d'Italia das Zepter hält. Mit einem beeindruckenden Solo sicherte sich der Däne heute in der 16. etappe den vierten Etappensieg und baute seine Führung in der Gesamtklassement weiter aus. Ein Tag, der die Konkurrenz erneut in die Schranken verwies und Vingegaard unaufhaltsam auf den Gesamtsieg zielt scheinen lässt.

Die entscheidenden momente auf dem weg zum sieg

Die entscheidenden momente auf dem weg zum sieg

Die Etappe führte das Peloton von Bellinzona nach Carì über 113 Kilometer durch das Schweizer Hochgebirge. Bereits früh im Rennen deutete sich an, dass es heute zu einer spannenden Zieldenke kommen würde. Doch es war Vingegaard, der den entscheidenden Angriff startete. 6,6 Kilometer vor dem Ziel, auf der steilsten Rampe des Anstiegs, setzte er zu, und niemand konnte seinen gewaltigen Vorstoß kontern.

Felix Gall vom Team Decathlon kämpfte zwar verbissen, konnte aber den Abstand zum Führenden nicht mehr wettmachen. Er erreichte das Ziel mit einem Rückstand von 1 Minute und 9 Sekunden auf Vingegaard und sicherte sich damit den zweiten Platz. Jai Hindley von Bora-Hansgrohe folgte mit einem Rückstand von 1 Minute und 11 Sekunden auf dem dritten Rang.

Ein Blick auf die Gesamtwertung zeigt deutlich die Dominanz von Vingegaard. Er führt nun mit einem Vorsprung von 4 Minuten und 3 Sekunden auf Felix Gall. Thymen Arensman von Netcompany Ineos liegt auf dem dritten Platz, 4 Minuten und 27 Sekunden zurück. Das Feld wirkt mittlerweile deutlich geschrumpft, die Entscheidung scheint nur noch eine Frage der Zeit.

Für Giulio Pellizzari verlief der Tag jedoch alles andere als optimal. Er verlor auf der letzten Steigung deutlich an Boden und rutschte in der Gesamtklassement auf den 19. Platz ab. Ein bitterer Rückschlag für den italienischen Hoffnungsträger, der zuvor noch zu den aussichtsreichsten Fahrern gehörte.

Die nächste Etappe führt das Peloton zurück nach Italien, von Cassano d’Adda nach Andalo. Mit 202 Kilometern und erneut anspruchsvollem Profil wartet auch hier eine Zerreißprobe auf die Fahrer. Ob Vingegaard seine Siegesserie fortsetzen kann, bleibt abzuwarten.