Vingegaard dominiert das giro: ein monolog ohne widerstand!
Cari – Jonas Vingegaard hat im Giro d'Italia eine neue Demonstration seiner Überlegenheit hingelegt. Der dänische Fahrer von Visma – Lease a Bike siegte erneut, diesmal auf einer anspruchsvollen Etappe durch die Schweizer Alpen, und festigte damit seine Führung in der Gesamtwertung. Ein Triumph, der die Frage aufwirft: Wann wird dieser Wettbewerb endlich wieder spannend?

Die schweizer alpen werden zur bühne für vingegaard
Die 16. Etappe führte die Fahrer über 113 anstrengende Kilometer mit 3000 Höhenmetern durch die alpine Landschaft der Schweiz. Nach einer kurzen Ruhephase nach dem Ruhetag offenbarte sich schnell, dass die Beine der Konkurrenz noch nicht vollständig erholt waren. Vingegaard nutzte diese Schwäche gnadenlos aus.
Während Felix Gall sich nach dem Ruhetag als zweitbester Fahrer etabliert hat und sich im Kampf um das Podium befindet, scheint der Kampf um den Gesamtsieg bereits entschieden zu sein. „Gegen Jonas anzukommen ist sinnlos. Für mich geht es eher darum, auf das Podium zu fahren“, gestand Gall offen. Ein Eingeständnis, das die Dominanz des dänischen Fahrers untermauert.
Visma – Lease a Bike kontrollierte das Rennen von Anfang an. Die anderen Teams schienen resigniert und ließen die Niederländischen Profis die Führung übernehmen. Ein Bild, das sich in den letzten Tagen immer wieder wiederholte. Einer Rubio, Ciccone, Harper, Zana und Van der Lee kämpften um die spärlichen Brocken der maglia azzurra, während Vingegaard unaufhaltsam auf seinen vierten Etappensieg zustuerte.
Der entscheidende Moment kam 6,5 Kilometer vor dem Ziel auf dem Anstieg nach Cari (11,6 km mit einer Steigung von 8 %). Harper, der bis dahin als einziger einigermaßen bedrohlich wirkte, brach unter dem Druck zusammen. Vingegaard griff an und ließ niemanden mehr mitziehen. Die Konkurrenz hatte keine Antwort auf seine Attacke. Eine Demonstration von Kraft und Willen, die dem Giro d'Italia bisher gefehlt hat.
Die Frage, ob Vingegaard in der Lage sein wird, Pogacars Rekord von sechs Etappensiegen im Jahr 2024 zu übertreffen, bleibt offen. Aber angesichts der aktuellen Verhältnisse ist es schwer vorstellbar, dass jemand in der Lage sein wird, ihn in dieser Form zu stoppen. Die Dolomiten könnten eine letzte Chance für Überraschungen bieten, aber die Erwartungen sind gering.
Die Dominanz von Vingegaard wirft ein schlechtes Licht auf den Wettbewerb. Die anderen Fahrer scheinen entweder eingeschüchtert oder schlichtweg nicht in der Lage zu sein, mitzuhalten. Der Giro d'Italia ist zu einem Rennen um die Plätze hinter Vingegaard geworden, ein Rennen, das wenig Begeisterung weckt.
