Vigo attackiert: rfef soll wm-entscheidung manipulieren!
Ein heftiger Schlagabtausch um die WM 2030 entbrennt: Vigos Bürgermeister Abel Caballero wirft der spanischen Fußball-Föderation (RFEF) Manipulationen bei der Vergabe der Austragungsorte vor. Vigo, einst als möglicher Standort gehandelt, soll durch fragwürdige Punktvergaben aus dem Rennen genommen worden sein – ein Vorwurf, der für Aufsehen sorgt.
Die anschuldigungen des bürgermeisters
Caballero, der bei einem Informationsfrühstück des Nueva Economía Fórum vorgestellt wurde, sprach Klartext. Er ist überzeugt, dass die RFEF die Bewertung der Stadien gezielt verändert hat, um Vigo von der Liste der WM-Städte zu streichen. „Es ist nicht legitim, Punktzahlen zu manipulieren, um eine Stadt auszuschließen“, betonte er. Die Entscheidung sei unfair, doch er kündigte an, dass Vigo weiterhin alles daran setzen werde, an der WM teilzunehmen.
Die ursprüngliche Aufregung um die Auswahl der Spielorte, bei der einige vermeintlich ungeeignete Städte berücksichtigt wurden, ließ die Kontroverse weiter eskalieren. Erst nach der Kritik musste die Föderation Vigo und Valencia nachträglich vorschlagen. Caballero äußerte sich dennoch optimistisch: „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Austragungsort werden, liegt bei 100 Prozent. Sie werden uns nicht ausschließen können.“

Balaídos: „das guggenheim von vigo“
Der Bürgermeister lobte das Estadio Abanca Balaídos, das Heimstadion des Real Club Celta de Vigo, und bezeichnete es als „das Guggenheim von Vigo“. Allerdings räumte er ein, dass für eine WM ein größeres Stadion erforderlich sei. Die Kosten für den Ausbau, so Caballero, weigere sich die Provinzregierung und die Regionalregierung zu tragen, was die Pläne weiter verzögert.
Die WM 2030 wird von Spanien, Portugal und Marokko gemeinsam ausgerichtet. Uruguay, Argentinien und Paraguay werden zudem das Eröffnungsspiel im Gedenken an die erste WM in Montevideo 1930 austragen. Doch für Vigo geht es um mehr als nur ein Spiel – es geht um das Ansehen der Stadt und die Chance, eine weltweite Bühne zu erleben. Die Anschuldigungen gegen die RFEF werfen einen langen Schatten und lassen die Zukunft von Vigos WM-Traum ungewiss erscheinen. Es bleibt abzuwarten, ob die Stadt ihre Pläne trotz der Hindernisse verwirklichen kann.
