Veszprem gegen psg: ehemaliger star enthüllt positionsduell!

Ein Handball-Kracher steht bevor: Im Playoff-Hinspiel der EHF Champions League empfängt heute One Veszprem HC Paris Saint-Germain. Die Ausgangslage? So brisant, dass selbst ehemalige Profis sich kaum eine klare Prognose erlauben. Dani Baijens, Ex-PSG-Star und nunmehr Spielmacher bei den Rhein-Neckar Löwen, hat für handball-world eine detaillierte Analyse der einzelnen Positionen geliefert – und die Ergebnisse sind überraschend.

Ein blick hinter die kulissen: wo veszprem dominiert, wo paris glänzt

Ein blick hinter die kulissen: wo veszprem dominiert, wo paris glänzt

Baijens sieht das Spiel grundsätzlich auf Augenhöhe, doch die Analyse der einzelnen Mannschaftsteile offenbart feine Unterschiede. „Beide Teams sind im Tor hervorragend besetzt“, so der 27-Jährige, „PSG hat mit Jannick Green und Mikkel Lövkvist zwei starke Keeper, aber ich schätze Veszprem mit Mikael Appelgren und Rodrigo Corrales noch etwas stabiler ein.“ Ein früher Vorteil für die Ungarn, 1:0.

Auch auf der Position des Linksaußen sieht Baijens Veszprem leicht im Vorteil – die Schusshärte der Angreifer lässt grüßen (2:0). Doch dann schlägt Paris zurück: Elohim Prandi in Topform und seine brutale Waffe im Angriff bringen den Franzosen einen Punkt. Rückraum links: 1:2 für PSG. Die Spannung steigt.

Luc Steins, der niederländische Nationalmannschaftskollege Baijens, dominiert auf der Spielmacherposition. „Da gibt es keine Diskussion“, sagt Baijens unmissverständlich. PSG führt nun 2:2. Auf dem Rückraum rechts zeigen sich ähnliche Verhältnisse: Yahia Omar ist in Topform. Vorteil PSG (3:2). Ein knapper Vorsprung, der sich auf 4:2 durch Ferran Solé auf der Rechtsaußenposition weiter vergrößert – eine Qualitätsfrage, wie Baijens betont.

Kamil Syprzak am Kreis ist für Baijens unumstritten der beste Kreisläufer der Welt. Der Pole bringt PSG damit den entscheidenden Vorteil (5:2). Die Bilanz ist eindeutig: Paris Saint-Germain gewinnt das Positionsduell mit 5:2.

Was bedeutet das für das Endergebnis? „Ich tippe auf ein knappes 32:30 für Paris“, prognostiziert Baijens. Eine knappe Kiste also, in der die individuelle Klasse und die taktische Flexibilität der Schlüssel zum Erfolg sein werden. Ob Veszprem die Überlegenheit von Paris auf den Einzelpositionen kompensieren kann, wird sich zeigen. Eine spannende Partie also, die die Handball-Welt in Atem hält.