Verstappen verliert vertrauten: lambiase zu mclaren – droht das ende?

Ein Schock für Red Bull und Max Verstappen: Gianpiero Lambiase, der seit Jahren als enger Vertrauter und Renningenieur des viermaligen Weltmeisters fungiert, verlässt den Rennstall. Der Abschied, der offenbar schon länger geplant war, wirft Fragen über Verstappens Zukunft in der Formel 1 auf, insbesondere angesichts der jüngsten Zweifel des Niederländers an der Attraktivität des Sports.

Lambiase wechselt an die mclaren-zügel

Lambiase wechselt an die mclaren-zügel

Wie die niederländische Zeitung „De Limburger“ exklusiv berichtet, wird der 45-jährige Lambiase Ende 2027 Red Bull verlassen, nachdem er insgesamt 13 Saisons für den Rennstall gearbeitet hat. Sein Ziel: McLaren. Dort winkt ihm nicht nur ein lukrativer Vertrag, sondern auch eine Schlüsselposition in der Teamleitung – möglicherweise sogar die Nachfolge von Andrea Stella als Teamchef. Das deutet auf eine ambitionierte Strategie von McLaren hin, Lambiases Expertise zu nutzen, um die Leistung des Teams nachhaltig zu steigern.

Die Personalrochade geht weiter: Auch Andrea Stella, der aktuelle Teamchef von McLaren, steht vor einem Wechsel zu Ferrari. John Elkann, der Ferrari-Boss, gilt Stella als Wunschkandidat, was die Dynamik in der Formel 1 weiter verkompliziert. McLaren wird Stella zwar versuchen zu halten, doch die Chance, bei Ferrari an der Spitze mitzuwirken, dürfte für ihn schwer widerstehlich sein. Seine Frau wünscht sich zudem eine Rückkehr nach Italien, was die Entscheidung zusätzlich begünstigt. Stella verbindet zudem eine erfolgreiche Vergangenheit mit der Scuderia.

Der Verlust von Lambiase trifft Verstappen hart. Der Ingenieur war nicht nur ein technischer Berater, sondern auch eine wichtige emotionale Stütze für den Weltmeister. Mindestens eine Saison wird Verstappen ohne ihn bestreiten müssen – sein Vertrag läuft Ende 2027, während Verstappens Engagement bei Red Bull bis Ende 2028 vertraglich geregelt ist. Ob Verstappen bis dahin bleibt, ist angesichts seiner öffentlich geäußerten Unzufriedenheit mit dem aktuellen Reglement und der zunehmenden Belastung fraglich.

Die Absagen der Grands Prix in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund des Konflikts im Iran verstärken das Gefühl der Unsicherheit. Verstappens Zweifel an der Formel 1, gepaart mit dem Verlust seines wichtigsten Vertrauten, könnten den Druck auf den Niederländer weiter erhöhen und ihn möglicherweise zu einem vorzeitigen Abschied bewegen. Die Formel 1 verliert so nicht nur einen ihrer wichtigsten Ingenieure, sondern riskiert auch, ihren größten Star zu verlieren.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit Lambiases Ankunft bei Red Bull hat Verstappen vier Weltmeistertitel gewonnen. Ein Verlust, der schwer zu kompensieren sein wird.