Verstappen feiert wildes debüt beim 24h-rennen auf dem nürburgring!
Ein furioser Start, ein fast fliegendes Auto und eine beherrschende Vorstellung: Max Verstappen hat beim ersten Einsatz in seinem ersten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für Aufsehen gesorgt. Der niederländische Superstar übernahm den GT3-Mercedes und lieferte eine Show ab, die das Publikum begeisterte – und die Konkurrenz vor eine echte Herausforderung stellte.
Die wilde fahrt des weltmeisters
Schon kurz nach seinem Einsatz, etwa eine Stunde nach Rennbeginn, übernahm Verstappen das Steuer vom Teamkollegen Daniel Juncadella, der den Mercedes auf dem dritten Platz übergab. Zweieinhalb Stunden später präsentierte sich Verstappen dann als neuer Führender. „Man versucht, sich aus Ärger rauszuhalten, aber gleichzeitig muss man auch durchgehend Druck machen“, erklärte der viermalige Formel-1-Weltmeister nach seinem Einsatz. Ein Moment des Grauens folgte kurz darauf: Der Mercedes mit der Nummer 3 kam im Bellof-S beinahe ins Rutschen, als Verstappen „zu früh eingelenkt“ habe, wie er später erklärte.
Doch der Zwischenfall schien ihn nicht zu beirren. Verstappen schaltete in den Überholmodus und zeigte, was in ihm steckt. Dabei raste er teilweise mit zwei Rädern über das Gras, bevor er gegen 18:00 Uhr erstmals die Spitze übernahm. Die Faszination für den Niederländer war greifbar.

Spannung bis mitternacht: ein katz-und-maus-spiel
Bis Mitternacht hielt das Team um Verstappen, bestehend aus Juncadella (Spanien), Jules Gounon (Frankreich) und Lucas Auer (Österreich), die Führungsposition. Doch es entwickelte sich ein intensives Wechselspiel mit dem Mercedes mit der Nummer 80, in dem Maro Engel, Luca Stolz, Fabian Schiller und Maxime Martin ebenfalls eine starke Leistung zeigten. Beide Teams lagen sich bis Mitternacht um etwa zweieinhalb Minuten dicht auf den Fersen. Die Spannung war förmlich greifbar, und die Fans fieberten mit.
Die kommenden Stunden werden entscheidend sein, so Verstappen. „Jetzt warten wir auf die Nacht, aber es soll auch bald regnen. Die kommenden Stunden werden herausfordernd“, prognostizierte er. Sein zweiter Einsatz steht erst für später an, doch die ersten Eindrücke sind beeindruckend. Die Frage ist: Kann Verstappen seine Führung bis zum Schluss verteidigen?
