Verona und genoa liefern sich mittags-schlacht mit startelf-sensationen
12.30 Uhr, Bentegodi, Sonne auf den Rängen, Schatten auf den Gesichtern der Trainer: Sammarco und De Rossi haben ihre Aufstellungen gewählt – und beide haben überrascht. Verona setzt auf das Ice-Island-Duo Edmundsson/Nelsson in der Dreierkette, Genoa baut plötzlich mit Ellertsson einen isländischen Sturm-Anchor neben Colombo. Die 29. Serie-A-Runde beginnt mit Taktik-Feuerwerk.
Sammarco setzt orban-bowie-doppel, de rossi antwortet mit viererkette
Die Hiobsbotschaft für Verona: Kein Tameze, kein Duda – dafür Akpa Akpro als Zangensteller vor der Abwehr. Gagliardinisoll die Lücke zwischen den Linien kitten, Harroui erhält nach zwei Joker-Einsätzen das Vertrauen von der ersten Minute. Der Plan: Früh stören, Orban per Kopfballgarantie nutzen.
Genoa dagegen wirkt wie umprogrammiert. De Rossi verzichtet auf den Fünfer-Block, stattdessen fliegt Malinovskyi als falscher Neuner zwischen die Linien. Hinten schließt Vasquez die Außenbahn, vorne soll Ekuban mit seiner Sprint-Statistik (Top-3 der Liga bei Dribblings) die Verona-Abseitsfalle reißen.

Die zahl des tages: 11,3 kilometer
So viel legt Frendrup im Schnitt pro Spiel zurück – Spitzenwert bei Genoa. Gegen Harroui & Co. wird der Däne heute wohl 13 km laufen müssen, will er Akpa Akpro die Platzmitte entreißen. Die Wette: Wer die Lauf-Kontrolle gewinnt, gewinnt das Spiel.
Kick-off in zehn Minuten. Die Kurve im Bentegodi tobt schon. Die Trainer lauschen der Nationalhymne – und wissen: Eine Niederlage würde den Abstand auf das rettende Ufer auf fünf Punkte schmelzen. Bei Sieg dagegen springt Platz 12 heraus. Die Serie A ist verrückt. Die 29. Runde ist eröffnet.
