Vasco rossi schwärmt vom neuen formel-1-hoffnungsträger aus emilia

Ein Neunzehnjähriger aus Casalecchio hat Italiens Pop-Ikone zum Schwärmen gebracht. Vasco Rossi, Stimme und Lebensgefühl einer ganzen Generation, feiert Andrea Kimi Antonelli so lautstark wie nach einem Open-Air in Modena.

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Rock'n'roll trifft ps: vasco will mitfahren

„Wenn einer von uns es schafft, ist das unglaublich“, sagt Rossi im Interview mit der ‚Gazzetta Motori‘. „Kimi weckt einen Stolz, den ich seit Jahren nicht mehr gespürt habe.“ Nach dem Doppelsieg in Shanghai und Suzuka habe er sich sofort an das erste Mal erinnert, als er ‚Vado al Massimo‘ aufgenommen hat – 1982, ein Jahr, in dem Antonellis Eltern noch zur Schule gingen.

Die Parallele liegt auf der Hand: Beide kommen aus derselben Gegend zwischen Bologna und den Hügeln von Castelfranco. Rossi schreibt über Heimat, Antonelli fährt für sie. „Er macht Formel 1 populärer – und rockiger“, sagt der Sänger. „Valentino Rossi hat mir versprochen, dass wir uns lange amüsieren werden. Er wird recht behalten.“

Ein Treffen steht noch aus. Rossi lud Antonelli zu einem Konzert ein, Antonelli konterte mit einem Platz im zweiten Sitz seines Mercedes W15. „Wie könnte ich Nein sagen? Das wäre ein mitreißendes Erlebnis“, sagt Rossi. Sein Song-Wunsch für die nächste Siegerfahrt: „Vado al Massimo – natürlich.“

Die Statistik spricht für den Jungen von der Via Emilia: jüngster Italier auf dem Thron der Königsklasse, zwei Siege in Serie, Teamkollege George Russell auf Distanz. Und jetzt auch noch den Segen des ultimativen Emilia-Romagna-Runners. Wenn das kein neues Nationalheiligtum ist.