Valverde trifft dreifach und schickt real madrid gegen bayern ins viertelfinale
Federico Valverde schlägt Manchester City mit einem Dreierpack k.o. und schreibt sich selbst in die Galerie der Bernabéu-Helden ein. Das 3:0 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ist die reinste Demonstration – und eine Kampfansage an den nächsten Gegner: Bayern München.
Valverde übernimmt das kommando
Ohne Mbappé, ohne Bellingham. Die Königlichen verzichten auf ihre Superstars, aber sie haben ihren Kapitän. Valverde bestreitet das Mittelfeld wie ein Boxer den Ring: Grätsche, Sprint, Tor. Dreimal. Die Stadtrivalen aus Manchester wirken wie Statisten in seinem Solo.
Schon nach 180 Sekunden spitzelt er einen langen Ball von Courtois über Donnarumma. 1:0. Kurz darauf legt Vinicius auf, Valverde schlenzt. 2:0. Und dann die Akrobatik: Diaz-Flop, Guéhi verliert die Orientierung, Volley. 3:0. Das Stadion tobt, die spanische Presse schreibt: „Di Stéfano, Kroos, Ronaldo und Mbappé in einer Person.“

Arbeloa nennt ihn „den maßstab“
Trainer Álvaro Arbeloa brau keine Superlative. „Alles, was ein Spieler von Real Madrid sein sollte, ist Fede Valverde.“ Kurz, präzise, wahr. Der Uruguayer selbst bleibt nüchtern: „Von diesen Nächten träumt man. Aber ich bin nur glücklich, weil die Mannschaft gewonnen hat.“
Die Wahrheit klingt härter: Real siegt, weil Valverde sich weigert, zweiter Sieger zu sein. Die englische Woche hatte City noch 6:1 in Atalanta gefeiert. Hier wird Guardiolas Team regelrecht zerlegt. Vinicius verschießt zwar einen Elfmeter, doch das ändert nichts am Gefühl: Das Viertelfinale ist längst gebucht.

Die warnung vor münchen
Valverde lächelt nicht lange. „In Manchester wird es hart. Wir reisen hin, als stünde es 0:0.“ Der Rückspieltermin steht: 7. oder 8. April. Bayern haben sich mit einem 6:1 in Bergamo ebenfalls empfohlen. Die deutsche Hymne wird in Valverdes Kopf bereits lauter.
Doch die Zahle spricht für Real: Drei Tore Vorsprung, kein Gegentor, Selbstvertrauen aus Feuer. Und einen Kapitän, der gerade bewiesen hat, dass er allein reicht, um eine Mannschaft zu tragen. München sollte sich warm anziehen.
