Valencia verzichtet auf anzeige nach flaschenwurf auf comert – liga könnte eingreifen

Valencia verzichtet auf anzeige nach flaschenwurf auf comert – liga könnte eingreifen

Nach dem Derbyspiel zwischen Valencia und Levante ist ein Vorfall in den Schlagzeilen, der für Aufsehen sorgt. Eray Comert, Verteidiger von Valencia, wurde beim Verlassen des Spielfelds von einer Flasche getroffen. Der Verein Valencia hat jedoch beschlossen, keine offizielle Beschwerde einzureichen. Dennoch könnte die LaLiga selbst aktiv werden und den Fall untersuchen.

Auslöser des zwischenfalls

Der Vorfall ereignete sich, nachdem Comert einen Eckenzähler des Ciutat de València als eine Art Flagge mit seinem Trikot improvisiert hatte. Diese Geste provozierte die gegnerische Anhängerschaft. Als Comert in Richtung des Spielertunnels ging, begannen Fans in der Tribüne, Flaschen zu werfen. Eine davon traf ihn am Kinn. Eine Sicherheitskraft des Levante FC wurde ebenfalls leicht verletzt.

Keine anzeige von valencia

Keine anzeige von valencia

Obwohl der Vorfall auf Video festgehalten wurde und in den sozialen Medien kursiert, wurde er nicht im offiziellen Spielbericht erwähnt. Eine Anzeige von Valencia wäre notwendig gewesen, um eine Untersuchung durch die zuständigen Gremien auszulösen. Laut Vereinsquellen gibt es jedoch keine Absicht, dies zu tun, auch im Hinblick auf das gute Verhältnis zu Levante.

Mögliche intervention der laliga

Mögliche intervention der laliga

Die LaLiga könnte dennoch von Amts wegen eingreifen. Dies ist möglich, da der Vorfall öffentlich bekannt ist und eine Verletzung der Sicherheitsbestimmungen darstellt. Die LaLiga erstellt nach jedem Spiel einen Bericht, in dem unter anderem beleidigende Gesänge, Sicherheitsmängel und der Wurf von Gegenständen auf das Spielfeld dokumentiert werden. Es ist wahrscheinlich, dass dieser Bericht den Vorfall erwähnen wird.

Die rolle des berichts der laliga

Die rolle des berichts der laliga

Die Liga wird voraussichtlich feststellen, dass Gegenstände geworfen wurden und einer davon einen Spieler getroffen hat. Daraufhin könnte die zuständige Kommission die Schwere des Vorfalls bewerten und gegebenenfalls Sanktionen verhängen. Die Entscheidung liegt letztendlich bei der Kommission.

Reaktionen der beteiligten

Carlos Corberán, der Trainer von Valencia, entschuldigte sich im Namen des Vereins für den Vorfall. Auch Eray Comert selbst äußerte sich auf seinen Social-Media-Kanälen und betonte, er habe Levante nicht beleidigen wollen und verstehe, dass seine Geste als respektlos aufgefasst werden konnte.

Zusammenfassung

Der Vorfall zeigt einmal mehr die potenziellen Gefahren, die von Fanverhalten ausgehen können. Obwohl Valencia vorerst von einer Anzeige absieht, bleibt die Möglichkeit einer Untersuchung durch die LaLiga bestehen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob und welche Konsequenzen der Wurf auf Eray Comert nach sich zieht.