Valencia schnappt dieng ab – null-euro-transfer mit knall-vereinbarung

Aliou Dieng unterschreibt drei Jahre beim FC Valencia. Keine Ablöse, kein Tamtam, nur ein kurzer Ping in der Mailbox: der Mali-Mittelfeldakteur setzte am Montagabend elektronisch seine Unterschrift, während er in der Nationalmannschaftslager gegen Russland aufschlägt.

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Valencia hatte Dieng schon im Januar auf dem Zettel. Corberán schwankte, Guido-Rodríguez-Verhandlungen glommen auf, der Deal versandete. Die sportliche Leitung ließ die Akte aber nie kalt. Als Al Ahly im Mai die Option auf ein weiteres Jahr zog, sagte Dieng Nein. Sein Vertrag läuft aus, Valencias Anruf kam zur richtigen Sekunde.

Die Zahlen: 28 Jahre, 210 Pflichtspiele für die Ägypter, 42 Länderspiele für Mali, 0 Transferkosten. Ein Sechser, der in beiden Räumen Respekt erzeugt: 2,1 Ballgewinne pro 90 Minuten, 87 % Passquote, 185 cm Pressingmaschine. Genau das Profil, das Mestalla seit Monaten sucht, nachdem Amallah und Pepelu nur halb glänzten.

Dieng landet am 1. Juli in Valencia, Justin de Haas steht schon fest, der zweite Neuzugang steht kurz vor der Verkündung. Die Rückkehr in die Champions League läuft unter dem Radar, aber mit klaren Kader-Stempeln. Peter Lim spart, die sportliche Abteilung lacht: ein Null-Euro-Transfer, der im Sommer 2026 noch Handgeld wert sein kann.

Wer denkt, Valencia schlägt nur Klinkenputz-Deals, sollte die Leistungsdaten checken. Dieng gewinnt Zweikämpfe, als hätte er den Gegner vorher gelesen. Und er trägt Mali auf den Schultern, nicht nur auf dem Trikot. Die Fans in Mestalla werden bald wissen, warum er in Kairo „El Motor“ genannt wird.