Valencia explodiert: 16-rebound-vorsprung wirft covirán granada raus
Valencia Basket hat Covirán
Granada mit 107:91 weggespült – und dabei nicht einmal auf Treffer hinterm Bogen vertraut. 46 Rebounds gegen 25, Tempo, Wut, Lust: Das reichte, um die Negativserie zu stoppen und Granada in den Keller zu treten, wo es weiterhin ganz allein sitzt.De larrea und pradilla drehen auf
Sergio De Larrea traf 17 Punkte und schaltete immer einen Gang früher. Jaime Pradilla addierte ebenfalls 17, holte aber vor allem fünf Offensiv-Rebounds – jeder wie ein Faustschlag ins Solarplexus der Gäste. „Wir haben endlich wieder gerollt“, sagte De Larrea im Tunnel, „statt zu zögern, haben wir gerissen.“
Luka Bozic stemmte sich mit 18 Zählern und einigen Glanzaktionen dagegen, doch er stand oft allein. Jovan Kljajic kehrte nach vier Monaten verletzungspause zurück, blieb aber bei 2/8 aus dem Feld. Die einzige Phase, in der Granada auf 12 verkürzte, zerplatzte an einem Josep Puerto-Dreier und Nate Reuvers’ „And-one“-Doppelschlag.

Rebound-graffiti an der wand
Die Statistik spricht Bände: 15 offensive Rebounds für Valencia – daraus resultierten 22 Second-chance-Punkte. Covirán kam auf magere neun. „Wenn du nicht mal den eigenen Korper schützt, kannst du keine Playoffs reden“, murrte Coach Ruiz, der die Zone wechselte, wechselte und trotzdem keine Antwort fand.
Valencia bleibt Zweiter, Granada Letzter. Und für die Südspanen kommt jetzt Angst-Schedule: Barça, Baskonia, Real. Lluis Costa fiel in den letzten Sekunden mit Oberschenkelproblemen aus – der nächste medizinische Punkt auf einer immer länger werdenden Liste.
Die Botschaft des Abends: Ohne Brett, keine Besserung. Valencia hat’s begriffen und Granada erneut daran erinnert, warum der Tabellenende eben doch kein Zufall ist.
