Valencia cf schlägt zu: de haas kommt ablösefrei – gourlay liefert erste transfer-bombe
Ron Gourlay hat sein Versprechen eingelöst. Schon vor Wochen hatte der CEO angekündigt, im Juni durchzustarten – jetzt steht mit Justin de Haas der erste Neuzugang für die neue Saison fest. Der niederländische Innenverteidiger wechselt ablösefrei von Famalicão an den Turia, unterschreibt beim Valencia CF und liefert Gourlay die erste Visitenkarte seines noch jungen Regiments.
De haas sondiert schon vorab mestalla und die ciudad deportiva
Während die Liga pausierte, nutzte der 24-Jährige die Auszeit und flog nach Valencia. Auf Social-Media-Bildern posiert er mit Blick auf die Altstadt – doch hinter den Kulissen ging es vor allem um Arbeit. De Haas besichtigte das Trainingsgelände und lief durch Mestalla, um sich mit Klubstrukturen, Stadionatmosphäre und künftigen Mitspielern vertraut zu machen. Kein Touristentrip, sondern ein früher Arbeitsbesuch.
Bei Famalicão läuft sein Vertrag am 30. Juni aus – Valencia zahlt keine Ablöse. Für Manager Gourlay ein doppelter Erfolg: Er löst ein personelles Problem und beweist zugleich, dass er Transferzusagen auch ohne sportlichen Leiter einlösen kann. Seit Monaten suchen die Chés nach einem neuen Technischen Direktor mit Spanien-Erfahrung; bislang erfolglos. De Haas’ Verpflichtung ist daher mehr als nur ein Kader-Update – sie ist Gourlays Demonstration der Macht.

Corberán muss umdisponieren – rückenwind durch chefetage
Trainer Carlos Corberán erhält mit De Haas eine neue Option in der Abwehrzentrale, muss aber auch entscheiden, wer bleibt und wer geht. Eray Cömert steht vor dem Aus – sein Kontrakt läuft ebenfalls aus, eine Verlängerung ist offen. Unai Núñez ist nur von Celta Vigo ausgeliehen; eine Kaufoption würde Valencia teuer zu stehen kommen. De Haas’ Ankunft verschärft den Konkurrenzkampf, entlastet aber den Kassenbereich.
Gleichzeitig sicherte Gourlay die Dienstleistung von Corberán bis mindestens 2025 zu – ein klares Signal an die Umfeld-Kritiker, dass der Klub Planungssicherheit sucht und nicht erneut den Trainer-Wechsel-Rhythmus der vergangenen Jahre aufleben lassen will. Die Neuauflage des Projekts beginnt also mit einem defensiven Neuzugang und einer verlängerten Trainerbank – ein Doppelschlag, der vor allem intern für Ruhe sorgen soll.
Valencia-Fans haben Grund, aufzupassen: Mit De Haas rollt der erste Stein des Umbruchs, der Gourlay versprochen hat. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob weitere Transfers folgen – und ob der CEO auch ohne Technischen Direktor die Kader-Puzzle-Teile zusammenfügen kann, die Corberán für die erhoffte Rückkehr in die europäischen Plätze braucht.
