Uscins zerlegt flensburger gerücht: „den redakteur hätte ich gefeuert“

Renars Uscins hat genug. Nach dem 27:33 in Gummersball schlägt der 23-jährige Rückraumspieler der TSV Hannover-Burgdorf den Spekulationen um einen Wechsel zur SG Flensburg-Handewitt frontal entgegen – und macht dabei kein Blatt vor den Mund.

„Ich kann nur sagen, dass das von der Flensburger Zeitung nicht gestimmt hat. Also den Redakteur hätte ich vielleicht gefeuert“, wettert Uscins sichtlich genervt. Die Ursache: Ein Bericht, der ihn bereits fest bei den Nordlichtern unter Vertrag sieht. Dabei ist der Nationalspieler offiziell noch bis 2025 an die Recken gebunden.

Silence-taktik nach shitstorm

Silence-taktik nach shitstorm

Statt weitere Munition an die Medien zu liefern, zieht sich Uscins nun in den Schützengraben zurück. „Ich hätte dir ein bisschen was sagen können, aber leider ist es in der heutigen Zeit so, dass die Aussagen ein bisschen zerstört werden durch ein paar Schlagzeilen, die rausgenommen werden aus dem Zitat. Deswegen will ich mich einfach nicht äußern.“

Die Kalkulation ist klar: Je weniger er spricht, desto schneller verflüchtigt sich der Hype. Doch das Pulver könnte trotzdem nass werden. Intern deutet sich an, dass Hannover bei einer Ablöse von etwa einer Million Euro nicht blockieren würde. Flensburg, Melsungen, Gummersbach – alle winken mit Spielzeit und Champions-League-Perspektive.

Fakt ist: Nach der Länderspielpause wird die Gerüchteküche wieder auf Hochtouren laufen. Denn bis 1. März muss jeder Profi entschieden haben, wofür er in der kommenden Saison aufläuft. Uscins‘ Zukunft bleibt offen, seine Wut dagegen geschlossen.