Upamecano-verlängerung beim fc bayern: öffnet das die tür für schlotterbeck?

Upamecano-deal fast in trockenen tüchern

Die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern München scheint kurz bevor zu stehen. Laut Informationen von Manfred Sedlbauer und Stefan Kumberger vom 11.02.2026, 12:02 Uhr, fehlt lediglich noch die Unterschrift unter den neuen Vertrag. Dies wirft die Frage auf, ob dies die Tür für einen möglichen Wechsel von Nico Schlotterbeck vom BVB zu den Bayern öffnet.

Helmers einschätzung: nicht automatisch ein aus für schlotterbeck

Helmers einschätzung: nicht automatisch ein aus für schlotterbeck

Europameister Thomas Helmer glaubt, dass die Upamecano-Verlängerung nicht zwangsläufig eine Abfuhr für Schlotterbeck bedeuten muss. Im Gegenteil, er sieht sogar weiterhin gute Chancen für den BVB-Verteidiger in München. Die Zukunft von Schlotterbeck ist seit Wochen und Monaten ein heiß diskutiertes Thema in Dortmund, da sein Vertrag im Jahr 2027 ausläuft und eine Verlängerung bisher nicht zustande gekommen ist.

Schlotterbecks optionen werden sorgfältig abgewogen

Schlotterbeck nimmt sich die Zeit, seine Optionen sorgfältig abzuwägen. Der FC Bayern hat den Nationalspieler schon länger im Blick, bislang stand jedoch die Verlängerung mit Upamecano im Vordergrund. Mit der nun bevorstehenden Einigung mit Upamecano scheint diese Priorität abgearbeitet. Jan-Christian Dreesen, Vorstandschef des FC Bayern, bestätigte kürzlich die grundsätzliche Einigung.

Bayern plant mit einer starken innenverteidigung

Die Innenverteidigung der Bayern scheint für die Zukunft bereits gut besetzt. Helmer merkt jedoch an: „Viele sagen, dass die Tür zu den Bayern wegen Upamecano zu ist. Das sehe ich anders. Sportlich würde das weiterhin sehr gut passen. Klar: Die Bayern hätten dann natürlich ein Überangebot. Dann müssten sie aber eben einen anderen Spieler abgeben.“ Ein reiner Zuwachs ohne Abgang wäre nicht sinnvoll.

Kim min-jae als möglicher abgangskandidat?

Interessant wird die Situation um Min-Jae Kim. Der Südkoreaner fand sich zuletzt nicht einmal mehr im Kader des Rekordmeisters wieder und saß auf der Tribüne. Berichten zufolge wäre der FC Bayern bei einem entsprechenden Angebot nicht abgeneigt, Kim ziehen zu lassen. Mit Upamecano, Jonathan Tah und Hiroki Ito ist die Qualität bereits vorhanden, und Josip Stanisic kann im Abwehrzentrum aushelfen. Ein weiterer Top-Innenverteidiger würde die Optionen jedoch weiter erhöhen.

Finanzielle aspekte und titelambitionen

Finanziell könnte der FC Bayern Schlotterbeck mit einem Gehalt von rund 16 Millionen Euro jährlich locken, was einer Verdopplung seines aktuellen Gehalts beim BVB entsprechen würde. Noch wichtiger für Schlotterbeck sei jedoch die Titelperspektive. Helmer betont: „Da müsste sich in Dortmund einiges ändern. Er will Titel holen. Dafür braucht er in Dortmund eine bessere Mannschaft.“

Bvb erhöht den druck auf schlotterbeck

Der BVB drängt auf eine schnelle Entscheidung und möchte vermeiden, mit Schlotterbeck in dessen letztes Vertragsjahr zu gehen. Sportdirektor Sebastian Kehl erhöhte öffentlich den Druck: „Ich bin ein Freund von Klarheit in allen Bereichen… Wir sind auf dem Gaspedal!“ Schlotterbeck lässt den BVB jedoch zappeln, was Helmer für legitim hält: „Ich finde, das ist sein gutes Recht.“

Fazit: schlotterbecks zukunft bleibt offen

Auch wenn Upamecano seinen Vertrag beim FC Bayern verlängert, ist die Schlotterbeck-Frage für Helmer noch lange nicht vom Tisch. Die Situation bleibt spannend und die Zukunft des BVB-Verteidigers weiterhin offen. Die Bayern könnten sich bei den richtigen Bedingungen durchaus noch einmal mit Schlotterbeck beschäftigen.