Zaniolo-einbruch: „ihr hattet glück, dass ich nicht da war!
Ein Schock für Nicolò Zaniolo: In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde sein Haus in Udine Opfer eines Einbruchs. Der Stürmer äußerte sich daraufhin auf Instagram, wobei seine Worte für Aufsehen sorgten.
Die details des vorfalls
Der Einbruch ereignete sich, während Zaniolo sich mit seiner Frau Sara Scaperrotta und seinen Kindern einen Wochenendausflug außerhalb von Udine gönnte. Die Täter scheinen die Abwesenheit des Fußballstars ausgenutzt zu haben, möglicherweise sogar durch Beobachtung seiner Social-Media-Aktivitäten. Der entstandene Schaden und der Wert der entwendeten Gegenstände sind derzeit noch unklar, da die Ermittlungen noch laufen.
Zaniolo selbst zeigte sich in seinen Instagram-Storys wenig beeindruckt. Er schrieb: „An die Feiglinge, die es gewagt haben, in mein Haus einzubrechen, wissend, dass ich nicht da war, muss ich sagen, ihr hattet ein glückliches Händchen!“ Seine ironische Bemerkung „Wenn ihr kleine Geldbörsen wolltet, hättet ihr sie einfach fragen können, ich hätte sie euch geschenkt“ deutet auf einen geringen Beutezug hin.
Doch der Tonfall änderte sich in seiner zweiten Story: „Ich war nicht zu Hause! Vielleicht wäre ich doch da gewesen.“ Ein klarer Ausdruck von Frustration und vielleicht auch von einem Hauch von Wut, dass er nicht persönlich zur Rede stellen konnte.

Ein trauriges muster im profifußball
Dieser Vorfall ist leider kein Einzelfall. Immer wieder geraten Fußballprofis ins Visier von Kriminellen, die von der Bekanntheit und dem potenziellen Reichtum der Spieler profitieren wollen. Vor kurzem wurde bereits die Villa von Neil El Ayanoui von einer bewaffneten Bande ausgeraubt, wobei der Spieler und seine Familie in Geiselhaft genommen wurden. Auch Alessandro Bastoni erlebte im November einen ähnlichen Schock, während er an einem Champions-League-Spiel teilnahm.
In Sassuolo wurde das Haus von Andrea Pinamonti heimgesucht, wo sich seine Freundin, seine Kinder und eine Babysitterin aufhielten. Die Leichtigkeit, mit der Informationen über die Aufenthalte von Fußballstars in Umlauf kommen, macht sie zu einem attraktiven Ziel für Kriminelle.
Die Sicherheitsvorkehrungen für Profifußballer müssen daher verstärkt werden, sowohl durch private Maßnahmen als auch durch die Polizei.
Die Ereignisse in Udine zeigen, dass auch vermeintlich sichere Regionen nicht vor Kriminalität gefeit sind. Es bleibt zu hoffen, dass die Täter schnell gefasst und zur Rechenschaft gezogen werden, und dass Zaniolo und andere Fußballprofis in Zukunft in Ruhe leben können.
