Wolfsburg: arnold fällt aus – saison-endspurt ohne kapitän!
Schock für die Wolfsburger Fußballfans: Kapitän Maximilian Arnold wird die Relegationsspiele gegen den SC Paderborn verpassen. Eine hartnäckige Leistenverletzung setzt dem Mittelfeldmotor des VfL kurz vor dem entscheidenden Saisonendspurt zu. Die Aussichten auf den Klassenerhalt sind damit weiter verschwommen.

Ein herber rückschlag für wolfsburg
Die Nachricht traf den Verein und die Fans gleichermaßen unerwartet. Arnold, der 475-mal das Trikot des VfL trug, gilt als einer der wichtigsten Spieler und Identifikationsfiguren des Clubs. Sein Fehlen im Kampf um die Bundesliga-Zugehörigkeit ist ein herber Verlust. „Es ist sehr bescheiden. Es ist eigentlich eine Katastrophe für mich selber“, gestand der 31-Jährige bei SAT1, sichtlich enttäuscht.
Die Saison war für Arnold bereits jetzt von Rückschlägen geprägt. Die Leistenproblematik zog sich über Wochen hin und beeinträchtigte seine Leistung. „Aber ich bin es irgendwie auch leid mittlerweile, immer wieder darüber zu sprechen“, so Arnold. Er drückte seinen Wunsch aus, dass die Saison bald zu Ende sei, um sich voll und ganz auf die Reha-Phase konzentrieren zu können.
Die Lage ist ernst:Ohne ihren Kapitän wird es für den VfL Wolfsburg deutlich schwieriger, den Sprung zu retten. Die Abwehrarbeit und die Spielkontrolle werden spürbar leiden. Trainer Niko Kovac steht nun vor der Aufgabe, Arnold's Abwesenheit zu kompensieren und eine neue taktische Ausrichtung zu finden. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft in der Lage ist, den Drucksituation zu meistern und die nötigen Punkte zu holen.
Die Hoffnung ruht nun auf den verbleibenden Spielern und der Fähigkeit, sich trotz des schweren Verlusts zu motivieren. Arnold selbst blickt nach vorne: „Ich bin froh, wenn es vorbei ist, wenn wir das alles hier über die Bühne gebracht haben“, erklärte er. Die Reha-Phase soll ihm die Möglichkeit geben, schmerzfrei zurückzukehren und sich in voller Kraft auf die nächste Saison vorzubereiten. Die Fans hoffen, ihn bald wieder auf dem Platz zu sehen – und diesmal ohne Verletzungspein.
